Stadtwerke Bochum wollen nach Atriumtalk-Affäre die Bürger beteiligen
26.12.2012 | 16:40 Uhr 2012-12-26T16:40:00+0100
Bochum. Die Stadtwerke Bochum wollen bis März 2013 ein neues Sponsoring-Konzept vorlegen. Als Reaktion auf die Affäre um den Atriumtalk werde man „die Bochumer Bürger daran teilhaben lassen, welche Institutionen, Vereine und Projekte künftig unterstützt werden sollen“, kündigt Geschäftsführer Bernd Wilmert an.
4,5 Mio. Euro umfasst der jährliche Sponsoring-Etat des Energieversorgers. Als „guter Bürger“, schreibt Wilmert in der jüngsten Ausgabe des Kundenmagazins „Meine Stadtwerke“, „war es uns stets ein Anliegen, auch einen gesellschaftlichen Beitrag für die Stadt zu leisten“. Beim Atriumtalk seien vertragliche Fehler unterlaufen, für die sich Wilmert im Vorwort des Magazins „in aller Form entschuldigt“. Er sei aber „der Auffassung, dass Fehler passieren dürfen, sofern man aus ihnen lernt. Und dass wir daraus lernen, das versichere ich Ihnen“.
Wie berichtet, wurden sämtliche Verträge mit der Hellen Medien GmbH gekündigt und Rückzahlungsforderungen gestellt. Mit einem neuen, „transparenten“ Sponsoring-Konzept werde das Unternehmen „auch künftig das soziale, gesellschaftliche und kulturelle Leben in Bochum fördern“.
Bestärkt wird Wilmert von Ottilie Scholz (SPD). In ihrem Grußwort zum Jahreswechsel bedauert die Oberbürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke, dass „das Thema Atriumtalk“ bundesweit zu negativen Schlagzeilen geführt habe. Gleichwohl sei sie „davon überzeugt, dass die eingeleiteten Maßnahmen im Umgang mit dem Thema Sponsoring verloren gegangenes Vertrauen zurückgewinnen werden“.
Das sieht die CDU ganz anders. „Es bleibt der Eindruck, dass keiner der Beteiligten an einer lückenlosen Aufklärung interessiert ist“, kritisiert Fraktionsvorsitzender Klaus Franz in der aktuellen Ausgabe von „BO spezial“. Angesichts der jüngsten Skandale und der rasant gewachsenen Unternehmensgröße sei es „völlig inakzeptabel“, dass der Aufsichtsratsvorsitz nach wie vor an das OB-Amt gekoppelt ist. Die CDU setzt sich dafür ein, den Vorsitz „mit einer qualifizierten, in der Energiebranche erfahrenen Person zu besetzen“.
Unbeeindruckt zeigt sich Sascha Hellen. Im Internet kündigt er eine Neuauflage seiner „Steiger“-Promi-Gala in der Jahrhunderthalle an. „Die Steiger Awards 2013“, heißt es auf seinem Online-Portal, „werden am 16. März in Bochum verliehen.“

11:55
Wo ist die Bürgerbeteiligung der 150000 Stimmen, die sich gegen das Musikzentrum
ausgesprochen haben?
09:21
aber hoffentlich nur die Bochumer Bürger die noch Kunden dort sind!
14:47
und wer ist dann die qualifizierte, erfahrene Person, die Herr Franz so vehement vorschlägt ?
Wenn Herr Franz den ***** in der Hose hätte, würde er bei den AR-Sitzungen entweder
so lange verbleiben, bis alle Fragen geklärt sind oder knallhart seinen sofortigen
Rücktritt erklären. So aber gibt er den Papiertiger, der nur aus sicherer Deckung den
Mund aufreißt, aber alles ansonsten mitmacht und mitnimmt.
12:54
es könnte dann so aussehen das scholz mal eben schnell abgewählt wird. und ihr dann wilmert auf dem fusse folgt und gehen muss. so sähe ich eine gute bürgerbeteiligung.
und nicht nur den zahlaugust spielen für die hochfliegenden pläne der ex-arbeiterpartei.
11:25
Tja, erstaunlich, was eine gute und teure Kommunikationsberatung für Ergebnisse liefern kann. Bleibt nur eine Frage offen:
Wie soll das Ganze aussehen?
Ein Beirat?
Natürlich hauptsächlich besetzt mit verdienten SPD-Genossen?
Weitere Frage: Soll es das jetzt gewesen sein?
Bauernopfer Schönberg plus ein geschasster Sascha Hellen
= Scholz und Wilmert sind mit ihren Lippenbekenntnis-Entschuldigungen aus dem Schneider?
11:24
Bei aller berechtigter Kritik ist zu beachten das ohne die Zuwendung von Stadtwerke
und Sparkasse an den Vereinen die Sportlandschaft(auch Randsportarten) in Bochum weiter zusammenbricht.
Tuniere,Sport-Sonderveranstalltungen, Zuschüsse für Spielbetrieb alles wäre ohne
Zuwendungen nicht machbar.
Breiten - und Leistungssport bald auch in Bochum nur noch auf dem Papier ?
In Bochum geht alles dem Bach runter .
Tatsächlich hat Herr Villis aus den "Stadtwerken" ein Unternehmen geschaffen.
08:39
Die Bürger sind doch beteiligt. Als Zahlmeister.
00:53
mal kundtun was das "Kriesenmangment" dieser
"Affäre" durch den "Unternehmensberater"
gekostet hat....
19:38
Haben sie doch die ganze Zeit über unseren Strom- und Gaszähler mit erhöhten Kosten um diesen Schwachsinn bei sich und der Stadtverwaltung zu finanzieren!
Ich Zahl es nicht mehr und Tschüß Stadtwerke!
16:57
Im Grunde nichts Neues von den Stadtwerken.
Nur Sascha Hellen meint wie bisher weitermachen zu können - mit wessen Geld?