Stadt bietet Flüchtlingen Sprachkurse an

Die gestiegene Zahl von Zuwanderern sorgt an den Schulen für eine gestiegene Anzahl von Seiteneinsteigern. Um ihnen gerecht zu werden, will die Stadt „flankierend zum Schulunterricht“ Sprachkursangebote machen. Der Grundgedanke ist, die Schulen bei ihrer Aufgabe, zusätzlichen Deutschunterricht anzubieten, personell zu unterstützen. Das Kommunale Integrationszentrum hat deswegen ein Sprachkurskonzept erstellt. „Wir müssten das nicht machen“, sagte dazu Stadtdirektor Michael Townsend im Ausschuss für Schule und Bildung. „Wir machen das freiwillig, wir haben da eine Verantwortung.“ Das Konzept unterscheidet zwischen Primarstufe und Sekundarstufe I/II. Während die Kurse für die Kinder an den Schulen angeboten werden sollen und die Schulen je nach Anzahl der Seiteneinsteiger entsprechend Stundenkontingente zugeteilt bekommen sollen, sollen die Kurse für die Erwachsenen in Kooperation mit der Volkshochschule durchgeführt werden. Angedachtes Investitionsvolumen für das Konzept sind: 85 556 Euro.

Bereits festgelegt wurde durch den Ausschuss die Besetzung der Arbeitsgruppe „Schulentwicklungsplan Sekundarstufe I und II“. Ihm gehören an: Jonathan Ströttchen, Ernst Steinbach, Hans-Peter Herzog (alle SPD), Esra Tekkan (Die Grünen), Benny Krutschinna (Die Linke), Ulrich Küpper, Monika Pieper (beide CDU), Luisa Pischel (FDP/UWG).