Splitter von Herbies Doppelpack

6. Strophe wird fällig

Der Kult um das Kult-Album „4630 Bochum“ und unsere Stadthymne lässt auch einen Star wie Grönemeyer nicht kalt. „30 Jahre Bochum und kein Ende in Sicht. Wie schön ist das denn?“, freute sich Herbert. Und versprach: „2045 komme ich wieder, dann feiern wir 60 Jahre Bochum.“ Denken Sie also schon mal über die 6. Strophe nach.

Riesenfeuerwerk zur Zugabe

Zu den Überraschungen der Jubiläumsshow gehörte nicht nur der Auftritt des gemischten Bergknappenchors aus Ibbenbüren beim Steigerlied als Vorspiel für „Bochum“, sondern auch ein tolles Feuerwerk, das zeitgleich zur Zugabe „Fang mich an“ um kurz nach 23 Uhr abgeschossen wurde. Da es über der Haupttribüne den Nachthimmel verzauberte, sahen die darunter sitzenden Fans es leider nicht.

Famose „zweite Halbzeit“

„Es war fantastisch“: Freunde, Kollegen und Verwandte, die am Freitag im Stadion waren, schwärmten am Samstag über das unvergessliche und hoch emotionale Erlebnis. Mancher Samstag-Besucher bangte: Würde Herbert diese Magie auch beim Zusatzkonzert entfachen können? Und wie! Glaubt man dem Meister, war die Zugabe sogar besser. „Die zweite Halbzeit ist noch schöner als die erste“, sagte Grönemeyer am Samstag zur überschäumenden Freude der 30 000 Fans.

Exklusive „Currywurst“

„Gehsse inne Stadt, wat macht dich da satt...“ Nicht nur die um die 5. Strophe erweiterte „Bochum“-Hymne gab’s anne Castroper exklusiv. Auch der „Currywurst“-Klassiker erklang auf der aktuellen Tour ausschließlich in unserer Stadt. „Das“, versicherte Grönemeyer seinen Bochumern, „singe ich nur hier.“

Friedliche Feiertage

Der Feiertage für viele tausend Bochumer Jungen und Mädchen verliefen komplett friedlich. „Keine nennenswerten Einsätze“ meldet die Polizei an beiden Abenden rund ums Stadion. Allein die Zahl der abgeschleppten Falschparker sei deutlich gestiegen. Das alte Lied, das alte Leid: „Ich drehe schon seit Stunden hier so meine Runden...“

Sonderdruck als Andenken

Prima Lesestoff für das Warten auf Herbert (Sängerin Balbina wurde als Vorgruppe mit, nun ja, höflichem Beifall bedacht) bot der WAZ-Sonderdruck zum Grönemeyer-Open-Air. Das kostenlos verteilte 16-Seiten-Heft wurde von den Fans nicht nur rege studiert, sondern vielfach als bleibendes Andenken mit nach Hause genommen.

Tränen der Rührung

Es war der emotionale Höhepunkt: Nach „Bochum“ als vierter Zugabe verharrt Herbert im VfL-Shirt für ein, zwei Minuten. Regungslos. Wortlos. Die Menge huldigt ihm mit Sprechchören. Herbert weint. Tief ergriffen. Ehrlich bewegt. Viele Fans flennen mit. Momente für die Ewigkeit.