Sparda-Bank hat sich solide entwickelt

Von einer „soliden Entwicklung“ spricht die Sparda-Bank Bochum über ihr Geschäftsjahr 2014. Das Geschäftsvolumen sei um etwa 2,9 Millionen Euro auf 303 Millionen Euro gestiegen. Die Kundeneinlagen wuchsen um vier Millionen Euro auf rund 207 Millionen Euro. Lediglich beim Kreditbestand habe es eine rückläufige Tendenz gegeben. Er sank um 1,1 Millionen Euro auf 96,5 Millionen Euro.

Basis für die positive Entwicklung, so Filialleiter Jens Willmes, seien die Kundeneinlagen gewesen. Die Sichteinlagen wuchsen um 5,7 Millionen Euro (5,16 Prozent) auf mehr als 117 Millionen Euro. Die Zahl der Girokunden nahm um 422 auf insgesamt etwa 17 000 zu. Für 2015 erwartet das genossenschaftliche Kreditinstitut, seinen Marktanteil steigern zu können, auch wenn der Wettbewerb um private Bankkunden hart sei.

Wachstumsziele

Der Filialleiter formuliert klare Wachstumsziele: „Das Geschäftsvolumen soll weiter zulegen, bei Baufinanzierungen wird ebenfalls ein Plus angestrebt, Kundeneinlagen sollen gesteigert werden.“ Die Sparda-Bank West hat insgesamt 70 Filialen in NRW und ist damit das siebtgrößte genossenschaftliche Kreditinstitut Deutschlands. In Bochum sind zehn Mitarbeiter beschäftigt.