Solarkraftwerk auf dem Hannibal-Center
13.12.2009 | 15:07 Uhr 2009-12-13T15:07:00+0100
BochumIn wenigen Tagen wird Bochums größtes Solarkraftwerk ans Netz gehen. Es soll soviel Strom erzeugen, wie 270 Vier-Personen-Haushalte im Jahr verbrauchen.
Die größte Photovoltaikanlage Bochums auf den Dächern des Hannibal-Einkaufszenters steht kurz vor der Fertigstellung. Gerhard Uhle von der Euco-Gruppe freut sich: „Unser Plan ist es, nach und nach alle unsere 67 Objekte in Deutschland mit Photovoltaik-Anlagen auszustatten.” Eine erste Anlage auf dem Dach des Poco-Zentrallagers an der Herner Straße ging bereits ans Netz. Der Strom wird ins Netz der Stadtwerke eingespeist.
Insgesamt knapp 10 000 Solarmodule sind auf den Flachdächern des Einkaufscenters montiert worden. Damit ist eine Fläche von rund 28 000 Quadratmetern mit den Modulen bedeckt worden. Rund 57 Kilometer Kabel verlegten die Monteure.
Pro Jahr soll die Anlage etwa soviel Strom produzieren, dass damit rund 270 Vier-Personen-Haushalte problemlos versorgt werden können. Damit tut die Euco-Gruppe auch etwas für das Klima. Es wird der Ausstoß von rund 861 000 Kilogramm Kohlendioxid pro Jahr vermieden. Dies entspricht etwa der Menge, die 550 Mittelklasse-Autos im gleichen Zeitraum an die Umwelt abgeben.
Betrieben wird die Anlage von Passloer & Langer. Die Euco-Gruppe, so Uhle, fungiert als Vermieter der Dachflächen und macht die 2,5-Millionen-Euro-Investition erst möglich.
Offiziell eröffnet und ans Stromnetz geschaltet werden soll die Anlage an der Dorstener Straße am 23. Dezember. Dazu hat sich bereits NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben angesagt, die „den Schalter betätigen wird”.
Laut Uhle ist das nächste Projekt schon geplant. Bis März 2010 sollen die 10 000 qm Dachfläche des Einkaufscenters Kolkwitz bei Cottbus ebenfalls mit einer Solaranlage versehen werden. mike

22:34
warum man im Artikel nicht sagt um welche Module es sich handelt dürfrte wohl klar sein. Es handelt sich um Dünnschichtmodule von First-Solar die Schwermetallen Cadmium-Sulfid bzw. Cadmium-Tellurit enthallten.Mit anderen Worten es ist Sodermüll.Das sollte man schon im Artikel angeben
09:44
Eigentlich sollten alle öffentlichen Gebäude mit Solaranlagen versehen werden, sodass auch öffentliche Gebäude mit eigenem Strom versorgt werden könnten. Würde über die Jahre letztentlich Steuergelder sparen.
22:38
Und den Solarstrom zahlt: Der Verbraucher. Danke, Hannibal-Center.
21:12
Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Beitrag der Sendung ZDF-Reporter, der die negativen Aspekte der Solartechnik beleuchtet.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/923212/Steuergelder-fuer-Klimaschutz?setTime=16#/beitrag/video/923212/Steuergelder-fuer-Klimaschutz
Eine Investition in bspw. Wind- oder Wasserkraft käme dem Klima zumindest wesentlich mehr zugute. Aber dann wären ja all die hübschen Steuersubventionen futsch.