So feiern die katholischen Gemeinden Ostern

Langendreer/Werne..  Die Karwoche und die Ostertage sind der Höhepunkt eines jeden Kirchenjahres. Besondere Gottesdienstformen, die es nur einmal im Jahr gibt, betonen die Bedeutung dieser Zeit. Darauf weisen die katholischen Gemeinden in Werne und Langendreer hin.

In den Gemeinden St. Bonifatius, Bonifatiusstraße 21, und St. Marien, Alte Bahnhofstraße 182, sind die Termine wie folgt: Gründonnerstag, 19 Uhr, Feier des letzten Abendmahles in St. Marien; 21.30 Uhr, Ölbergstunde in St. Marien. Karfreitag, 10 Uhr: Gemeinsamer Kreuzweg von St. Bonifatius nach St. Ludgerus; 15 Uhr, Karfreitagsliturgie in St. Bonifatius. Karsamstag, 21 Uhr, Feier der Osternacht in St. Bonifatius – anschließend (gegen 22.30 Uhr) gemeinsames Osterfeuer mit der Ev. Kirchengemeinde auf dem Parkplatz des ev. Friedhofs an der Hauptstraße. Ostersonntag, 5 Uhr, Auferstehungsfeier in St. Ludgerus – anschließend gemeinsames Frühstück; 10 Uhr, Eucharistiefeier in St. Bonifatius; 11.30 Uhr, Eucharistiefeier in St. Marien. Ostermontag beginnt die Eucharistiefeier um 10 Uhr zeitgleich in St. Bonifatius und St. Ludgerus mit dem Wortgottesdienst. Der anschließende „Emmausgang“ führt beide Gottesdienstgemeinden zur Marienkirche, wo um 11.30 Uhr der zweite Teil der Messe beginnt. Danach sind alle eingeladen zum Osterbrunch – ausgerichtet von der Kolpingfamilie.

Die Gemeinde Herz-Jesu an der Boltestraße 33 in Werne feiert heute um 19.30 Uhr die Abendmahlsmesse. Die weiteren Ostertermine: Karfreitag, 11 Uhr, Kreuzweg; 15 Uhr, Kreuzverehrung (bitte Schnittblumen für Gestecke mitbringen, die bereits in der Osternacht die Kirche österlich schmücken sollen). Karsamstag, 21 Uhr, Osternacht mit dem Katechumenatskreis; anstelle eines Osterfeuers gibt es laut Gemeinderats-Beschluss einen Sektempfang unter der Orgelbühne. Ostersonntag, 10 Uhr, Festmesse, die vom Frauen- und vom Männerchor mitgestaltet wird. Ostermontag, 10 Uhr, Festmesse. Im Anschluss bieten Christen aus Betlehem Schnitzarbeiten aus Olivenholz an. Gemeindereferent Marcus Steiner: „Die Situation in ihrer Heimat ist schwierig, viele dort sind arbeitslos. Der Verkauf in deutschen Gemeinden gibt ihnen Hoffnung.“