Siegertexte aus dem Wort-Café liegen als Buch vor

Das Wort-Café gibt Nachwuchs-Autoren aus dem Ruhrgebiet eine Chance. Sie wird fleißig genutzt. Wie man an der jetzt erschienenen „Best of Wort-Café“-Anthologie sehen kann, die Texte von 33 Ruhrgebiets-Autoren versammelt.

33 Autoren, 70 Geschichten

Herausgegeben wird der Band (Edition Paashaas Verlag, 10,90 Euro) von der Revier-Autorin Heike Wulf, die auch die Wort-Café-Leseabende – u.a. in der Mayerschen in Bochum – betreut. 70 Geschichten und 212 Seiten umfasst das Lesebuch, in dessen Texten es um so unterschiedliche Themen wie aufblasbare Pferdchen, eine besondere Partnersuche, Getränkeleergutautomaten oder die Inseln im Wind geht.

Bei den Geschichten handelt es sich um die Siegertexte der letzten Staffel der Best of Wort-Café-Abende. „Mit ihren Texten haben sich Ruhrgebiets-Autoren einer Fachjury und dem Publikum präsentiert und wurden in einer geheimen Abstimmung gewählt. Und so unterschiedlich wie die Autoren sind auch die Inhalte: humorvoll, romantisch, kritisch und auch mal bitterernst“, sagt Heike Wulf. Es darf also gelacht und gemordet, geweint und geträumt werden.

Übrigens ist Heike Wulf, obschon sie selbst schreibt (z.B. „Am Abgrund ist die Aussicht schöner“, erschienen im Bochumer Brockmeyer-Verlag) „nur“ mit einem Vorwort in der Wort-Café-Anthologie vertreten. „Ich habe das Konzept entwickelt, organisiere die Bühne, moderiere den Abend, mache die Pressearbeit und sammele alle Texte für die Veröffentlichung. Mein Wunsch ist es, die Autoren zu unterstützen. Ich selbst nehme gar nicht mit meinen Texten teil“, sagt die 48-Jährige.