Siedlung als Heimat für Flüchtlinge

Harpen..  Zum 20. Mal fand am Wochenende das Rosenbergfest auf dem Schulhof an der Haydnstraße statt. In diesem Jahr stand das Fest ganz im Zeichen des Jubiläums „50 Jahre Rosenbergsiedlung“. Dabei wurde auch deutlich, dass die neue Siedlung bei Errichtung für Flüchtlinge zur neuen Heimat geworden ist. Dies gelte heute nach wie vor.

„Bunt und gesellig“, mit diesen Worten beschrieben Besucher das zweitägige Fest auf dem Schulhof der Werner-von-Siemens-Schule. Kinderfest, Markt der Möglichkeiten, Aufführungen und Live-Musik wurden beim abwechslungsreichen Programm angeboten.

Und so war das Fest durchgehend gut besucht. Im Mittelpunkt stand dabei das 50-jährige Bestehen der Rosenbergsiedlung, welches unter anderem mit einen ökumenischen Gottesdienst gefeiert wurde. Dabei stand die positive Rolle der Siedlung für die Integration von Flüchtlingen, damals wie heute, im Mittelpunkt. „Jeder ist dabei gefordert“, betonte Diakon Jeremia Jechelt von der evangelischen Kirchengemeinde.

„Die Rosenbergfeste haben dazu beigetragen, dass die Siedlung zusammen gewachsen ist und sich eine Gemeinschaft gebildet hat“, betonte Eckhardt Rathke von der Arbeitsgemeinschaft Rosenberg. Unter Federführung der Awo hat Rathke gemeinsam mit 20 Helfern die Party organisiert. „Das Programm ist gut gelaufen und wurde gut angenommen“, bilanzierte Rathke und blickte dann bereits voraus: „Hoffentlich finden wir auch in der Zukunft genügend Helfer und Nachwuchs, damit wir das Fest fortsetzen können“.

Unterstützung fürs Rosenbergfest gab es am Wochenende von Bürgern, Vereinen, Schulen und beiden Kirchen. „Der Rosenberg ist zur neuen Heimat für viele geworden. Ich hoffe, dass Flüchtlinge hier ein Zuhause finden und die Stadt die Infrastruktur am Rosenberg verbessern kann“, betonte Bezirksbürgermeister Henry Donner. Damit greift Donner eine Initiative der Arbeitsgemeinschaft auf. Diese regt an, die Ladenzeile am Rosenberg zu gestalten.