Eine der ältesten Ausfallstraßen
29.09.2008 | 18:00 Uhr 2008-09-29T18:00:00+0200Die WAZ stellt in einer Auswahl Bochumer Straßennamen vor: Woher sie kommen - was sie bedeuten.
Alexandrinenstraße: 1905 erhielt diese Straße zwischen dem Stadionring und der Klinikstraße ihren Namen, über dessen Herkunft man sich nicht ganz sicher ist. Wahrscheinlich, sagt die Stadt Bochum in ihren Erläuterungen, wurde die Straße nach der preußischen Prinzessin Friederike Wilhelmine Alexandrine, (geb. 23.2.1803 in Berlin, gest. 21.4.1892 in Schwerin) benannt.
Alleestraße: Die Alleestraße gehört zu den ältesten Ausfallstraßen Bochums. Sie soll „nach den umstrittenen Thesen des Weitmarer Pfarrers und Schulinspektors Petersen von 1823 schon eine alte `Römerstraße` gewesen sein", weiß das Verzeichnis der Stadt Bochum. Und dass die heutige Bezeichnung von der früher dort vorhandenen Pappelallee stammt, die bereits in einer der ältesten Stadtansichten von 1845 erkennbar ist. 1791 begannen die Bochumer trotz erheblicher Weigerung diese Straße zu einer „Kunststraße" (Chaussee) bis zur Grenze Essen-Steele auszubauen. An der Alleestraße lagen wichtige repräsentative Gebäude: die Post, das Bergamt, die Bergschule, der „Bochumer Verein" und das Rathaus. Den Namen „Alleestraße" erhielt sie im Jahr 1874. Vorher hieß sie Essener Chaussee und Essendische Straße.
Quelle: Erlemeier, Fernkorn, Frielinghaus, Die Bochumer Propsteikirche und ihre Kunstschätze, Bochum, 1971
Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Bochum, 08.03.1958
Alsenstraße: 1890 entstand sie zwischen heutiger Universitätsstraße und Wittener Straße. Der Name weist auf die dänische Ostseeinsel Alsen hin – aus der damaligen Zeit heraus vor eher nationalistisch-patriotischem Hintergrund: Denn im deutsch-dänischen Krieg, an dem auch Soldaten aus Bochum teilnahmen, gab es 1864 auf Alsen den kriegsentscheidenden preußischen Sieg gegen Dänemark. Die Insel Alsen gehörte bis 1920 zu Preußen/Deutsches Reich.
Quelle: Stadt Bochum, wikipedia

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