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Bochumer Straßennamen

05.08.2009 | 13:34 Uhr

Woher sie kommen, was sie bedeuten

Am Krähennocken: In Hiltrop, zwischen Hiltroper Landwehr und Karl-Ernst-Straße gelegen. Der Name wird auf eine alte Lage-/Flurbezeichnung zurückgeführt, wobei Nocken soviel wie Hügelrücken bedeutet. Bis zur Eingemeindung Hiltrops 1929 hieß die Straße Am Böckenberg.

Am Kreuzacker: Bis zur Eingemeindung Laers am 1.8. 1929 hieß die Straße zwischen Alte Wittener Straße und Laerfeldstraße Ottostraße, um dann nach einem Flurnamen benannt zu werden, der vermutlich mit einem Kruzifix zusammenhing. Von G. Nowak erfahren wir aus „Flurnamen als Straßennamen” ( Bochum, 1986): Im Landmaßenprotokoll von 1686 ist in Laer eine Flur 'am Creutze' genannt, die im Winkel zwischen Wittener Straße und Werner Hellweg lag. Die Form der Flur kann nicht namensgebend gewesen sein, und eine Kreuzung wichtiger Straßen gab es auch nicht. Wahrscheinlich hat der Kreuzacker seinen Namen von einem Kruzifix, das hier am Abzweig des Weges nach Werne stand.

Am Krüzweg: Durch Dahlhausen und Linden führt der „Kreuzweg” von der Kreuzung Dr.-C.-Otto-Straße/Kesterkamp zum Horkensteinweg. Auch dieser Name geht auf eine alte Bezeichnung eines Flurteils zurück. Möglicherweise stand früher hier ein Kreuz oder eine Feldkapelle.

Quelle: Stadt Bochum, Vermessungs- und Katasteramt 2004

Alle Folgen unserer Straßennamen-Serie finden Sie im Internet unter „Bochumer Serien” auf www.derwesten.de/bochum. Die Serie stellt alphabetisch eine Auswahl der rund 1 900 Bochumer Straßennamen vor.

Sabine Vogt

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