Bochumer Straßennamen (7)
Aus der Katholikentag-Siedlung
30.09.2008 | 18:37 Uhr 2008-09-30T18:37:00+0200Woher sie kommen Was sie bedeuten: Das will die WAZ-Serie in ihrer Auswahl vermitteln.
Alter Eistreff: Der „Alte Eistreff" ist noch recht jung: Im September 2006 beschloss die Bezirksvertretung Mitte, den Platz und die Erschließungswege auf dem Areal des ehemaligen Eistreffs zwischen Oskar-Hoffmann-Straße/Steinring/Glockengarten den Namen „Alter Eistreff" zu geben.
Alter Zoll: Höntrop, benannt 1968. Alter Verbindungsweg von Norden nach Süden, bei dessen Passage im Zusammenhang mit Handel der „Königszoll" erhoben wurde. Ehemalige „Pfandgrenze" zwischen der Grafschaft Mark und Kur-Köln.
Altfridstraße: Die ehemalige Gertrudisstraße heißt seit 1979 Altfridstraße. Altfrid, Bischof von Hildesheim im 9. Jahrhundert, gründete und weihte um 852 das Stift Essen. Während des Katholikentages 1949 in Bochum wurde zu einer Spende in Höhe eines Stundenlohnes für eine neu zu errichtende Siedlung aufgerufen. Die Straßen in dieser neuen „Katholikentag-Siedlung" wurden nach Heiligen benannt. Beispiele dafür sind die Apostelstraße, die Augustinusstraße oder die Theresiastraße.
Am alten General: In Dahlhausen liegt diese 1929 entstandene Straße. Sie erinnert an den 1790 im Ruhrtal östlich von Dahlhausen in Betrieb genommenen „Generalstollen", der 1866 stillgelegt wurde. (Archiv des Landesoberbergamtes Dortmund).
Am Bänksgen: Wattenscheid, 1924, Flözname, Bänksgen ist die Verkleinerungsform von Bank, Flöz der Fettkohlengruppe zwischen Flöz Dickebank und Flöz Wasserfall.
Quelle: Stadt Bochum
0mitdiskutieren