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Bochumer Straßennamen von...

Adela und Adolf (3)

16.09.2008 | 13:45 Uhr

Die WAZ stellt Bochumer Straßennamen vor: Woher sie kommen - was sie bedeuten.

Adelagasse: 1929 wurde der Graffweg in Langendreer in Adelagasse umbenannt. Nach Clemens Kreuzer (1100 Jahre Langendreer-Werne, Bochum, 1987) wurde der Weg um 1830 als Fußweg über den Heimelsberg nach Stockum benutzt. Die Benennung erfolgte nach der in Langendreer lebenden Stifterin Heddela – hochdeutsch Adela. Sie stiftete nach einer in Rechen ausgestellten Urkunde des Jahres 1045 dem Kloster Deutz u. a. vier Hufen zu Thriere (Langendreer).  Quelle: C. Kreuzer w.o.

Adolfstraße: Aus dem Jahr 1872 stammt der Name dieser Straße zwischen Ursulastraße und Springerplatz. Sie wurde damals benannt nach Adolf Gisbert von Pilgrim (geb. 12.10.1821 in Meschede, gest. 23.12.1909 in Minden). Er war Landrat und Regierungspräsident. 1853 übernahm er die kommissarischen Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Bochum. 1862 erfolgte die Ernennung zum Polizeipräsidenten von Königsberg, 1882 die Ernennung zum Präsidenten der Regierung Minden.

Adrianistraße: Aus der Sedanstraße wurde am 29. Oktober 1929 die Adrianistraße in Werne. Otto Adriani (geb. 26.08.1838 in Rhaden/Minden, gestorben 14.02.1900 in Bochum) war 1865 technischer Direktor der Zeche Hannibal, 1875 bis 1899 Bergwerksdirektor der Harpener Bergbau AG, verwaltete die Zechen Heinrich-Gustav, Amalia, Prinz von Preußen und Caroline. Von 1886 bis 1899 fungierte Adriani auch als Gemeindeverordneter in Werne.

Agnesstraße: in Grumme; 1904 nach der Frau Agnes des verstorbenen Gutsbesitzers Heinrich Vierhaus, dem früheren Eigentümer der Straße, benannt.  Quelle: Stadt Bochum

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