Sehenswerte Ausstellung geht Montag zu Ende

Die letzte Chance, die sehenswerte Ausstellung „Charlotte Salomon. Leben? Oder Theater?“ im Kunstmuseum (Kortumstraße 147) zu besuchen, bietet sich am Pfingstmontag, 25. Mai. Dann hat das Museum von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Das als „Singespiel“ angelegte Werk Salomons inspirierte Künstler unterschiedlicher Genres, denen man im Museum begegnen konnte. Schon in den 80er Jahren drehte der Regisseur Frans Weisz den Spielfilm „Charlotte“. Der französische Autor David Foenkinos brachte im vergangenen Jahr den Roman „Charlotte“ heraus, der im Spätsommer auch auf Deutsch erscheinen soll.

Michelle DiBucci komponierte die Ballettoper „Der Tod und das Mädchen“, die parallel zur Bochumer Ausstellung im Gelsenkirchener Musiktheater im Revier uraufgeführt wurde. So arbeiteten das Museum und das Theater in der Nachbarstadt erstmals gemeinsam.

Die Ausstellung legt bewusst den Fokus auf das künstlerische Schaffen der jüdischen Künstlerin, die 1943 im KZ Auschwitz ermordet wurde. Begleitet wurde die Schau von einem umfangreichen Begleitprogramm: So waren etwa Regisseur Frans Weisz, Autor David Foenkinos sowie die Gelsenkirchener Tanzkompanie an der Kortumstraße zu Gast. Zahlreiche Besucher entdeckten eine Künstlerin, die sie künstlerisch und emotional berührte. Eintritt: 5 Euro, erm. 2,50 Euro.