Schulaufsicht genehmigt die Fusion
20.01.2008 | 18:12 Uhr 2008-01-20T18:12:25+0100Ostring-Gymnasium und Albert-Einstein-Schule
Die Staatliche Obere Schulaufsicht gab der Zusammenlegung des Gymnasiums am Ostring und der Albert-Einstein-Schule zum Schuljahresbeginn 2010/2011 grünes Licht. Gleichzeitig erteilte die Bezirksregierung die Genehmigung, auf dem Gelände des Schulzentrums Wiemelhausen die neue Schule zu errichten, die in der Sekundarstufe I fünfzügig und in der Sekundarstufe II sechs- bis siebenzügig gefahren werden soll.
Zudem gab das Land dem Beschluss der Stadt Bochum den Weg frei, die Zügigkeit beider Schule auf fünf Eingangsklassen zu beschränken. Am Gymnasium am Ostring wird es deshalb voraussichtlich ab dem kommenden Schuljahr nur noch zwei Fünferklassen geben. Die rechtlichen Voraussetzungen sind, laut Schulverwaltung, nun gegeben, um die Arbeiten zur Umsetzung des Projektes wieder aufzunehmen und konsequent zu verfolgen.
Beide Schulgemeinden haben sich darauf am Mittwoch, 16. Januar, während einer Sitzung auf eine "konstruktive Zusammenarbeit" geeinigt. Gemeinsame Ziele sind die Bildung einer ungeteilten Schulkommission und anderer Fachgruppen. Vertrauen und intensive Zusammenarbeit sollen zu einer baldigen Umsetzung des Ratsbeschlusses führen. Doch bevor weitere Schritte unternommen werden, müsse sich zeigen, ob das Bürgerbegehren gegen die Zusammenlegung etwas ausrichten kann, oder ob die Fusion wie geplant erfolgen wird.

0mitdiskutieren