Schüler feiern deutsch-französische Freundschaft
21.09.2010 | 17:22 Uhr 2010-09-21T17:22:00+0200
Bochum.Die Bochumer Hildegardis-Schule richtet das siebte bundesweite deutsch-französische Schülertreffen aus und feiert zugleich ihren 150. Geburtstag.
Hört man in den kommenden Tagen vermehrt französische Wortfetzen im Bermudadreieck, muss das nicht zwangsläufig an überhöhtem Alkoholkonsum liegen. Denn Bochum ist noch bis zum Wochenende fest in französischer Hand. Rund 850 Schüler und Lehrer von 54 deutschen und französischen Gymnasien sind in dieser Woche im Rahmen des siebten deutsch-französischen Schülertreffens zu Gast. Sie sollen in verschiedenen Projekten den Strukturwandel im Ruhrgebiet am Beispiel Bochums kennenlernen.
Große Worte wählten die hochrangigen Redner bei der feierlichen Eröffnung der Projektwoche im Auditorium Maximum der Ruhr-Universität. „Menschlich, weltoffen, leistungsstark“, so RUB-Rektor Elmar Weiler zur Begrüßung, sei nicht nur die Uni, sondern auch Bochum und das Ruhrgebiet. Walter Rennkamp, Leiter der Hildegardis-Schule, erhofft sich von der Woche „einen Beitrag zum Zusammenwachsen der jungen Generation in Europa.“ Und Thomas Rachel (MdB/CDU), der Bildungsministerin Annette Schavan vertrat, wünscht sich, „dass dieses Treffen ein weiterer Erfolg der deutsch-französischen Kooperation wird und dauerhafte Freundschaften entstehen.“
Chancen und Probleme des Strukturwandels
Denn neben den insgesamt 75 Projekten, die vor allem Aufschluss über Chancen und Probleme des Strukturwandels geben sollen, steht natürlich das gegenseitige Kennenlernen der Schüler im Alter zwischen 13 und 18 Jahren im Vordergrund.
Aufgelockert wurde die Feier von einem Orchester und Chor der Hildegardis-Schule, die neben der aus dem Fernsehen bekannten Eurovisionshmyne auch Beethovens „Ode an die Freude“ und Carl Orffs „O Fortuna“ präsentierten. Große Begeisterung löste zudem ein so genannter Flashmob, ein scheinbar spontaner Menschenauflauf, von Hildegardis-Schülern aus, die zum Song „Glow“ der norwegischen Band Madcon, die damit sehr erfolgreich beim Eurovision Song Contest aufgetreten war, eine Choreographie einstudiert hatten. Am Ende stellten die Schülerinnen und Schüler in bunten T-Shirts die Nationalflaggen der beiden Nachbarländer dar.
Sprachen öffnen Türen
Doch nicht nur Tanz und Musik, vor allem „Sprachen öffnen Türen“, sagte Ingeborg Christ in ihrer abschließenden Festrede. Als ehemalige Ministerialrätin für Schule und Weiterbildung war sie maßgeblich an der Einführung bilingualer Züge in NRW-Schulen beteiligt. Ingeborg Christ ist sicher: „Das Treffen wird der Freundschaft einen jugendlichen Schub geben, und“ – das gilt nicht nur für das Bermudadreieck – „die Stadt beleben“.
Somit beschenkt sich die Hildegardis-Schule zum 150-jährigen Jubiläum selbst. Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz lobte „die ganze besondere Strahlkraft“ der Schule ebenso wie die „Bereitschaft, sich nach außen zu öffnen.“

10:49
Jetzt weiß ich auch, warum ab Engelbertbrunnen die Straßenbahn soooo voll mit netten französisch sprechenden Menschen war. Ich fand es etwas eng und trotzdem toll, dass auch mal in Bochum etwas internationaler Flair zu spüren war. Herzlichen Glückwunsch für dieses tolle Projekt und ich wünsche - bei diesem Sonnenwetter- einen schönen Aufenthalt hier im Ruhrgebiet.petra-leider ohne französiche Sprachkenntnisse
07:53
# 1
Das sehe ich genauso.
Die Reden dieser Frau sind wirklich ein Witz und wenig glaubwürdig, wenn man dann ihre Handlungsweisen sieht.
Die eine Schule wird vernichtet, die andere in den Himmel gehoben.Gut, dass es Herrn Malmsheimer gibt,der hier einmal passende Worte gefunden hat.
18:17
Da hat ja Frau Scholz wieder ganz was tolles gesagt!
Wenn man bedenkt, wie sie mit dem GaO umgegangen ist, dann.....bla bla bla!