Schauspiel über den Bau der Atombombe

Auf der Studiobühne im Musischen Zentrum der Ruhr-Uni hat am Samstag und Sonntag (18./19.4) das Stück „Kopenhagen“ von Michael Frayn, Regie: Maria Sojka, Premiere.

1941 ist Dänemark unter deutscher Besatzung. In Kopenhagen trifft sich unter diesen heiklen Umständen der dänische Physiker Niels Bohr mit dem deutschen Physiker Werner Heisenberg. Was bei diesem Gespräch gesagt wurde, bietet bis heute Stoff für Spekulationen. Nur so viel ist sicher: Es ging um die Arbeit deutscher Wissenschaftler an der Atombombe. Warnte Heisenberg Bohr davor, dass die Deutschen kurz vor dem Bau einer Bombe stünden? Oder hoffte Heisenberg, dass Bohr die Alliierten davon überzeugen könne, den Bau einer amerikanischen Atombombe nicht weiterzuverfolgen? Die studentische Theatergruppe „Das Helsingörprojekt“ bringt das Schauspiel über die Unbestimmtheit der Erinnerung, die Verantwortung des Wissenschaftlers und das Leben zwei der wichtigsten Physiker des 20. Jahrhunderts mit tatsächlichen Physikstudenten auf die Bühne.