Sammelstelle für Donezk wieder geöffnet

Die Sammelstelle der Gesellschaft Bochum-Donezk ist wieder geöffnet. Wer Bedürftigen aus Bochums Partnerstadt Donezk helfen möchte, kann zu den gewohnten Zeiten, immer donnerstags von 10 bis 17.30 Uhr, Spenden an der Herner Straße 146 abgeben. Am 15. Januar öffnet die Sammelstelle zum ersten Mal seit vielen Monaten.

Die Sammelstelle war lange überfüllt, da es der Gesellschaft Bochum-Donezk untersagt war, Hilfsgüter nach Bochums Partnerstadt zu bringen. Der Grund: Der Verein war nicht als Hilfsorganisation in Mariupol südlich von Donezk registriert. Die Hilfsgüter mussten aber zuerst nach Mariupol gebracht werden, da ein direkter Großtransport in das umkämpfte Donezk zu riskant gewesen wäre.

Dass es noch im letzten Jahr mit der Registrierung geklappt hat, führt der SPD-Bundestagsabgeordnete Axel Schäfer auch auf die Beteiligung von Außenminister Frank-Walter Steinmeier zurück. „Wir haben in Bochum einer der wenigen funktionierenden Partnerschaften zwischen deutschen und ukrainischen Städten.“ Deswegen hätten Bemühungen um den stockenden Hilfstransport auch bei Steinmeiers Besuch in der Ukraine Mitte Dezember eine besondere Rolle gespielt.