Rätselraten

Agenda-Beirat droht zu verschwinden. Als vom Mieterverein entsendetes Mitglied und ehemaliger Vorsitzender des Beirates erlaube ich mir folgende Anmerkung: Seit 1998 haben die damals vom Rat eingeladenen „gesellschaftlich relevanten Organisationen“ (Kirchen, Hochschulen, IHK, Handwerkskammer, Gewerkschaften, Umweltgruppen, Haus & Grund, Mieterverein und viele mehr) Vertreter in den Agenda-Beirat entsendet, die dort zu einem nicht geringen Teil seither kontinuierlich ehrenamtlich tätig waren. Seit der Kommunalwahl im letzten Jahr rätseln alle Beiratsmitglieder, mit denen ich Kontakt hatte, ob und wie es weitergeht. Weder von der Oberbürgermeisterin noch von Seiten des Agenda-Büros oder der Ratsfraktionen gab es verwertbaren Informationen dazu, geschweige denn ein Dankeschön für die mehr als 16 Jahre lang geleistete Arbeit. Natürlich ist es das gute Recht eines neu gewählten Stadtrates, Beiräte einzurichten oder eben auch wieder abzuschaffen. Aber das Engagement der Beiratsmitglieder und der entsendenden Organisationen derart unhöflich mit Füßen zu treten, widerspricht zumindest der Kinderstube, die ich durchlaufen habe.