Polizeiwagen mit Flaschen beworfen
12.05.2008 | 19:16 Uhr 2008-05-12T19:16:26+0200Massen-Rangelei in den Ruhrwiesen in Dahlhausen
Alkohol in Kombination mit der Hitze - das war, so vermutet die Polizei, wohl der Auslöser eines Zwischenfalls am Samstagabend, 10. Mai, in den Ruhrwiesen im Bereich der Ruhrmühle in Dahlhausen. 500 Badegäste, Grill-Fans und Sonnenanbeter tummelten sich dort, als es zu einem Fast-Schlägerei zwischen Deutschen und Ausländern kam. Nach Äußerung eines Augenzeugen eskalierte die aufgeheizte Situation in einer Art "Stellungskrieg", in dem auf eine Distanz von vielleicht 20 Metern Bierflaschen und gegenseitige provozierende Äußerungen hin und her "flogen". Ein Polizeiwagen, der im Bereich Streife fuhr, wurde ebenfalls mit Flaschen beworfen, wobei eine Scheibe zu Bruch ging. Die Beamten riefen Verstärkung; schnell waren über 60 Polizisten vor Ort, die die streitenden Gruppen trennten, Platzverweise aussprachen und mehrere Personen ins Gewahrsam nahmen. Die Ermittlungen dauern an.

17:16
Die Leute, die die wahrheitsgemäßen Texte als rechte Propaganda diffamieren soll ans Herz gelegt werden, dass Ausländergewalt, die von den meisten Medien verharmlost oder komplett verschwiegen wird, beim Namen genannt werden sollte. Die Eskalation wurde nun mal von ausländischen Mitbürgern entfacht. Diese Erwähnung hat mit Vorurteilen oder mit ausländerfeindlicher Propaganda nichts zu tun, sondern bezieht sich auf eine traurige Tatsache, die man nicht klein reden kann.
08:52
Danke für Ihren sachlichen Kommentar Deaigu, allerdings könnte dieser Kommentar genauso gut von einem Politiker kommen, da er nur Theorie zeigt.
Jeder (wirklich) Deutsche sollte mal in ein Brennpunktgebiet, wie z.B. das Ruhrgebiet, gehen. DORT sieht man, wie es abläuft in unserem Land.
Genau deshalb muss man sich auch nicht über die wütenden Kommentare hier wundern!
19:01
@Deaigu:
Danke für den Beitrag, volle Zustimmung. Viele Kommentare sind erschreckend.
Vermeintliche Tatschilderungen bedienen hier altbekannte Klischees von deutschen Frauen die verteidigt werden müssen. Kommt mir alles irgendwie aus dem Geschichtsunterricht bekannt vor.
12:45
Interessant wäre an dieser Stelle vielleicht mal, die etwas verrutschen Begrifflichkeiten zu klären, insbesondere aus dem letzten Beitrag, denn Deutscher [...] ist, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt (Art. 116 GG) und ich mag doch mal stark bezweifeln, dass es sich bei der einen Gruppe grundsätzlich um Menschen mit anderer Staatsangehörigkeit gehandelt hat.
Ausländer / Ausländerin Deutscher / Deutsche sind rein technisch-juristische Begriffe, die sich nur auf die Staatsangehörigkeit beziehen.
Im Übrigen: Bei den vielen Voruteilen, die hier in diversen Beiträgen verfasst werden: Es empfiehlt sich mal die Sinus-Milieu-Studie zur migratischen Bevölkerung in Deutschland durchzulesen.
(Auszüge online unter http://www.sinus-sociovision.de/Download/Zentrale_Ergebnisse_16102007.pdf).
Denn diese rechte Stammtischpropaganda, die hier verbreitet wird kann hoffentlich nur auf Unkenntnis zurückgeführt werden, denn wer immer noch auf diese Parolen reinfällt, sollte mal beim Neurologen überprüfen lassen, ob da ein Hirn im Kopf ist..
20:35
@#37/38
Ich gehörte zur genannten Gabber-Gruppe und muss konstatieren das in diesem Strang die Tatsachen partiell pervertiert werden. Was sich an diesem Abend in Dahlhausen vorgetragen hat, läßt sich nur als einen ausufernden Bürgerkrieg beschreiben, resultierend daraus, daß die Türken die deutschen Frauen zuerst provozierten und übelst diffamierten. Dies bekamen die Freunde der Mädchen mit und beschützten darauf ihre Partnerin, darauf folgte ein erster Schlagabtausch, der eindeutig von den Türken ausging. Der getroffene Deutsche konterte darauf in Notwehr, worauf die anderen Türken, die den anfänglichen Aggressor unterstützen, sofort in Richtung ihrer anderen Landsmänner flohen! Danach begann die unüberschaubare Eskalation, die anderen Deutschen, welche friedlich und weit entfernt vom Türken-Mob grillten, eilten spontan ihren bedrohten Kollegen zu Hilfe und die bürgerkriegsähnlichen Ausschreitungen nahmen ihren Lauf!
Ein Polizeiwagen, der sich in der Nähe aufhielt, bekam eine umherfliegende Bierflasche ab, worauf eine Autoscheibe zu Bruch ging und rief daraufhin Verstärkung.
Nachdem die Polizei mit einigen Wagen anrückten, zogen sich die Deutschen vom Schlachtfeld zurück und liefen in Richtung ihres Grillplatzes!
Nachdem die Sachen zusammengeräumt wurden und man den schnellstmöglichen Abmarsch vom locus delicti aufnahm, wurden die Deutschen von den Polizeikräften eingekesselt und bei jedem eine Personalienaufnahme und Personenkontrolle durchgeführt! Danach erhielt die Gruppe der Deutschen einen gemeinschaftlichen Platzverweis. Diesen Verweis bekamen die türkischen Aggressoren scheinbar nicht, da sie sich danach wohl noch an unbeteiligten Badegästen austobten!!!
Das aufgrund solcher Begebenheiten das Vertrauen an die Exekutive auf das Kleinste dezimiert wird, ist doch wohl mehr als verständlich, oder?
Wenn Deutsche heutzutage in ihrem eigenen Land scheinbar diskriminiert werden, weil man die Minoritäten an Kulturbereicherern nicht direkt herzlich umarmt hat und schließlich latent, durch einen Platzverweis, kriminalisiert werden, kann in diesem Staate doch irgendwie nur der Wurm innewohnen.
Ihre Beschönigungen des Vorfalles sind die Quintessenz eines exorbitanten Gutmenschentums dieses Zeitgeistes!
Wann befreit sich der Michel endlich von seinen Scheuklappen und wehrt sich?
Ansonsten kann ich meinen Kommentar nur mit den Worten Heinrich Heines abschließen: Denke ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um meinen Schlaf gebracht!
18:09
Ich habe leider die Quellenangabe vergessen:
Polizeibericht: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/1189559/polizei_bochum?search=bochum
UN: http://unstats.un.org/unsd/methods/m49/m49regin.htm#europe
18:07
Ich weiß nicht, was mich mehr erschreckt, das Vorgefallene oder die Kommentare.
Weder aus dem Polizeibericht noch aus dem obigen Artikel (den Antifa-Artikel lassen wir mal aufgrund eventueller Voreingenommenheit außer Acht) geht in irgendeiner Art und Weise hervor, welche der beteiligten Parteien angefangen hat.
Außerdem fehlt der Bezug zu irgendeiner Ethnie, lediglich im Polizeibericht wird von Südeuropäern (Quelle: Polizeibericht) berichtet. Dieser eh schwammige Begriff bezieht sich auf die Einwohner der südlichen europäischen Länder zwischen Griechenland (Ost) und Portugal (West) (Quelle: UN), also auch kein Bezug zu den oben oft beschuldigten Türken. Dass der Türke an sich bei solchen Auseinandersetzungen in den Köpfen der Leute als Schuldiger herangezogen wird, spricht für sich.
Auch zu den Nazis finden wir nur eine mehr als schwammige Verknüpfung im Polizeibericht, hier wird nämlich von offensichtlich Angehörige der sogenannten Gabber-Szene gesprochen, die zwar ein Problem mit rechten Einflüssen haben, aber nicht pauschal als solche zuzuordnen sind.
Des Weitern beklagen sich einige in der Diskussion über eine Schuldzuweisung an die Deutschen, auch dies geht aus keinem der beiden Artikel hervor, lediglich im Polizeibericht wird berichtet dass die schwarz gekleideten Täter (gemeint: Gabbers) gestellt wurden, während die Ermittlung zur Gruppe der anderen Tatbeteiligten (gemeint: Südeuropäer) andauern. Warum gehen einige Leute gleich davon aus, dass die Schuld auf die vermutlichen Deutschen abgeschoben wird?
Bedenklich empfinde ich auch, dass einige der Kommentarautoren meinen sich Schutz vor den ******* in der rechten Szene suchen zu müssen. Dies spricht leider für ein mangelndes Vertrauen in unsere Exekutive, oder für eine fadenscheinige Begründung der eigenen politischen Zuordnung. Aber noch erschreckender ist es, dass dieses Diskussionsbord zur Schmierwand rechten Propaganda verkommt (s. #11 von Sven, #17 von Reicheneder).
Ich war auf dem Grundstück des benachbarten Kanu-Clubs und habe von dem Ganzen nur indirekt erfahren (Polizeisirenen, Durchsagen, Augenzeugenberichte, Ausweichen der für mich linksorientiert aussehenden Gruppe (Irokesenschnitt, Kleidung, Körperschmuck) auf den Platz des Kanu-Clubs nach Platzverweis) und maße mir keine Aussagen über den Tathergang zu. Allerdings konnte ich keine ausländische und keine rechte Gruppe ausmachen, was vermutlich an der Flucht der beteiligten Gruppen liegt. Außerdem waren schon kurz nach der Tat die sogenannten Augenzeugenberichte äußerst heterogen, sowohl bezüglich der beteiligten Gruppierungen, des Tathergangs oder des Tatbestandes. Da auch hier die Augenzeugenberichte stark divergieren, nehme ich diese mit äußerster Vorsicht auf.
Ich verstehe zwar nicht, was die Integrationskritik (Deutsch lernen, Ausländerbanden prügelnd losziehen, Ausbildung machen) direkt mit dem obigen Artikel zu tun hat, aber ich möchte hier auch meine Gedanken dazu loswerden:
1) Integration ist ein beidseitiger Prozess, der im Gegensatz zur Assimilation nicht die Aufgabe der eigenen kulturellen Identität voraussetzt. Daher ist die Forderung Ausländer sollen sich integrieren an sich schon absurd. Ich empfinde es so, dass die Annäherung weder seitens der Deutschen noch der Immigranten erfolgt ist, jedenfalls habe ich sowohl zahlreiche Beispiele der Diskriminierung ausländisch Aussehender als auch der „Abschottung“ von Ausländern erlebt. Ich deute mal die obigen Kommentare derart, dass für den Prozess der Integration (!) noch viel getan werden muss.
2) Von Pauschalisierungen („Muslimische Mitbürger sind es nicht gewöhnt, daß sich Frauen ihren Annäheurngsversuchen widersetzen“) sollten wir wohl Abstand nehmen, oder wer würde (außer im schlechten Scherz) behaupten, dass Österreicher Kinder über Jahre im Keller aufwachsen lassen oder die Deutschen Ihre Kinder in der Tiefkühltruhe aufbewahren? Was einzelne Angehörige einer Ethnie verzapfen gibt keine Rückschlüsse auf die Gesamtheit. Wie viele Immigranten sind bei uns im Gesundheitssystem tätig? Sind alle Immigranten Heiler? Oder weigert sich einer der „armen Deutschen“ sich von den „Ölaugen“ behandeln zu lassen? Hier wird der Blick differenzierter und Pauschalisierungen fallen (fürs erste) unter den Tisch!
3) Wer auch nur in irgendeiner Weise eine ausländerfeindliche oder rechtsextreme Gesinnung gut heißt, hat aus der deutschen Geschichte nichts gelernt, und ich spreche hier nicht von dem glücklicherweise verlorenen Krieg! Oder aber, und es tut mir wirklich leid das zu sagen, er sucht für die Probleme des eigenen Lebens, die er nicht bewältigen kann, einen Sündenbock…
4) Mir erscheint der Begriff „deutsch“ im obigen Kontext absurd. Die Geschichte des heutigen deutschen Gebiets ist geprägt von Immigration, Emigration, Verschmelzung und Durchzug zahlreicher Ethnien, die ihre Spuren hinterlassen haben. Als Beispiel aus dem Ruhrgebiet sei das Ruhrdeutsch genannt oder dass ca. 1/3 unserer „deutschen Ruhrgebietler“ polnische Wurzeln hat. Wann wird der Schlussstrich bezüglich einer ethnischen Zugehörigkeit gezogen? Ehrlich gesagt bin im Großen und Ganzen froh, dass ich hier im Pott so viele verschiedene Ethnien, Religionen und Kulturen antreffen kann, denn das macht doch uns hier aus: Geglückte Integration!
Traurig dass das obige passiert ist, erschreckend, dass derart darüber diskutiert wird...
15:25
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12:41
Ich bin in Dahlhausen aufgewachsen und wohne nun seit etwa 5 Jahren in Niedersachsen- Unsere Sommer haben wir stets und ständig in den Ruhrwiesen verbracht. Zum Angeln, zum Grillen, zum Trinken und schwimmen. Ganz normal eben. Zu meinen Freuden zählten nie Ausländer, aber das rührte anfangs daher, daß trotz gemeinsamer Schulbesuche und Aufwachsen, diese Volksgruppe IMMER unter sich geblieben ist. Ich kann mich an EINIGE Schlägereien in den Wiesen erinnern, deren Anfang darin bestand, daß wir eben keine Ausländer sind und unser freundeskreis nur aus Deutschen bestand. Muß man sich dafür schämen oder wie Schlachtvieh verprügeln lassen, und dann womöglich noch rechtfertigen im nachhinein welche KLEIDUNG(was ein Irrsinn) man getragen hat, die EVTL. jemanden provoziert haben könnte? Das ist traurig. Wirklich traurig.
10:09
Kein Wunder, dass hier so viele Kommentare ausder rechten Ecke zu finden sind. Schließlich verlinkt Deutschlands Nazi-Portal Nr. 1 ( altermedia ) hierhin.