Polizei nimmt über 230 Unfälle auf
30.01.2010 | 16:45 Uhr 2010-01-30T16:45:00+0100
Bis zu 15 cm Neuschnee haben Bochum ab den frühen Morgenstunden lahmgelegt. Die Polizei rückte zu mehr als 230 Unfällen aus.
Der Umweltservice Bochum (USB) setzte ab fünf Uhr morgens bis zu 90 Mitarbeiter ein, die gegen Schnee und Eisglätte ankämpfen mussten. Da dem USB das Salz knapp geworden ist, verstreuen die Räumfahrzeuge Granulat und ein Granulat-Salz-Gemisch als abstumpfendes Mittel. Die Nebenstraßen sind allerdings immer noch gefährlich glatt. Rainer Sturath vom USB rechnet mit weiteren Schneefällen.
In der Leitstelle der Polizei gingen die Notrufe im Minutentakt ein. Bis zum frühen Nachmittag ereigneten sich auf Bochums Straßen mehr als 200 Unfälle. Ein Polizeisprecher: "Wir sagen unseren Kunden, dass sie bis zu eineinhalb Stunden Wartezeit in Kauf nehmen müssen." Die Ordnungshüter riefen dazu auf, das Auto stehen zu lassen.
Die BoGeStra stellte ihren Busverkehr ein. Straßenbahnen fuhren zwar weiterhin, erreichten die Haltestellen aber mit Verspätung. Am frühen Nachmittag setzte die BoGeStra dann versuchsweise Busse auf der Linie 345 ein und nahm den Fahrbetrieb wieder im gesamten Stadtgebiet auf. Eine Sprecherin erklärte, dass Busse nach wie vor nicht an Steigungen verkehren.

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