Polizei musste nachts wegen Sexspielzeug ausrücken
05.03.2010 | 11:53 Uhr 2010-03-05T11:53:00+0100
Bochum.Verdächtige Geräusche in der Wohnung einer Bochumerin riefen in der vergangenen Nacht die Polizei auf den Plan. Statt Einbrechern fanden die Beamten beim Durchsuchen der Wohnung allerdings einen ganz anderen Verursacher: In einer Schublade hatte sich ein Vibrator selbständig gemacht.
Das war ein sehr ungewöhnlicher Einsatz für die Bochumer Polizei. Eine aufgeregte Bochumerin rief in der Nacht zu Freitag, kurz vor Mitternacht, auf der Leitstelle an und berichtete verängstigt, dass sie in ihrer Wohnung verdächtige Klopfgeräusche hören würde. Laut Polizei nahmen auch die Beamten durch das Telefon die rätselhaften Laute wahr.
Sie schickten sofort zwei Streifenwagen zur Wohnung der Frau. Sie nahmen den Fall sehr ernst. Dort suchten die Beamten - laut Polizei "unter der Beachtung der Eigensicherung" - die Quelle der geheimnisvoll-bedrohlichen Geräusche. Sie gingen quer durch die Wohnung. Die Spur wurde sozusagen immer lauter.
Schließlich standen die bewaffneten Polizisten im Schlafzimmer der Mieterin. Dort mussten sie auch nicht mehr lange suchen. Einer der Ermittler öffnete, so die Polizei, "wagemutig" und "mit Erlaubnis der Wohnungsinhaberin" die Schublade einer Kommode, aus der die Geräusche eindeutig kamen. Er sah unter einigen Kleidungsstücken "einen sehr persönlichen, batteriebetriebenen Gegenstand, der sich offensichtlich selbstständig eingeschaltet hatte".
Mieterin reagierte auf pikanten Fund mit "Ups!"
Polizeisprecher Volker Schütte: "Auf den pikanten Fund reagierte die Mieterin mit einem spontanen ,Ups' und einem abrupten Wechsel der Gesichtsfarbe." Die Beamten hätten sich jedoch verständnisvoll gezeigt, der Bochumerin noch einen netten Abend gewünscht und den Einsatzort verlassen.
Schütte weiter: "Vielmehr machten sie sich jedoch Gedanken darüber, wie sie die Abschlussmeldung ihres ungewöhnlichen Einsatzes formulieren sollten, ohne bei ihren Kollegen für schmunzelnde Gesichter zu sorgen. Ganz gelungen ist es den Beamten nicht!"
Wegen dieses Einsatzes gab es ungewohnt viele Medienanfragen bei der Bochumer Polizei - 50 bis 60 bis zum Mittag aus ganz Deutschland. "Das toppt einen Doppelmord", meinte er ironisch. "Da sieht man, wie vielseitig der Polizeiberuf ist."

13:57
@ 24 Oma Bochum 33: Haben Sie nie gespielt? Das ist doch was ganz natürliches und gar nicht ekelhaft.
@ 29: lol.. der war gut... aber das mit dem Klopfen in der Schublade kam ja erst im nachhinein raus
12:54
Und was sagt uns das? Nach Gebrauch sicherheitshalber immer die Batterien raus! Aber ansonsten: endlich hatte auch die Polizei mal was zu lachen.
15:19
@24
ekelhaft oder komisch..schon mal an div. priester gedacht, die nix mit frauen machen dürfen und sich n paar hübsche messdiener einladen... lieber so n ding im nachttisch als ne generelle verurteilung solcher geräte..
was ich an dem artikel nicht verstehe..
die Mieterin hat die P. gerufen, weil in ihrer Schublade etwas klopfte?? hm.. ich hätte glaub ich nachgeschaut..was soll da drin sein? n garstiger zwerg aus gondor ?! ::
23:49
Wenigsten nehmens die Beamten mit Humor.
16:36
Endlich mal was Lustiges oder ist das auch schon verboten wäre mal Interessant zu erfahren ob eine Beamtin bei den Einsatz war und was die für ein Gesicht gemacht hat
11:39
Vielleicht war die Dame nur scharf auf nen Uniformierten... solls ja geben, sowas.
09:15
Ich hoffe, die Polizisten haben nach diesem Einsatz genau so herzhaft gelacht wie ich, als ich den Artikel las.
09:22
Hat diese peinliche Frau keinen richtigen Mann oder warum hat sie so ein Ding?Das ist ja ekelhaft und
nicht komisch!
20:05
staufenberg
sie langweilen uns mit ihrem gemotze
18:14
Ha, ha, ha das hat doch die Polizei-Presseabteilung wieder mal erfunden! Ein Vibrator kann sich nicht selber einschalten. Das gibt es nur in Twighlight Zone. Also wann kommt das Dementi?