Bochum

Polizei muss Ermittlungen im Fall Paula (†17) verschieben - wegen des AfD-Parteitages

Weil so viele Polizisten zum AfD-Parteitag abgestellt werden, können die Untersuchungen zum Paula-Fall erst Montag weiter geführt werden.
Weil so viele Polizisten zum AfD-Parteitag abgestellt werden, können die Untersuchungen zum Paula-Fall erst Montag weiter geführt werden.
Foto: Oliver Berg / dpa

Bochum. Was ist Paula vor ihrem Tod widerfahren? Diese Frage stellt die Polizei Bochum nach wie vor.

Die Polizei will die Gegen um Paulas Elternhaus und den späteren Fundort der Leiche sollen noch einmal intensiv absuchen und mit Bekannte von Paula sprechen.

Eigentlich sollte das am Freitag passieren: Doch die Ermittlungen verzögern sich - wegen des AfD-Bundesparteitags in Köln. „Wir mussten die Aktion auf Montag verschieben“, sagt der Frank Lemanis von der Bochum Polizei.

Such-Aktion musste verschoben werden

50.000 AfD-Gegner werden in Köln erwartet. Die Polizei fürchtet, dass es im Umfeld des Parteitages zu Ausschreitungen kommen könnte. Deshalb werden viele Einsatzkräfte aus ganz NRW in Köln im Einsatz sein - auch aus dem Revier: Sie fehlen dann in Bochum.

Die 17-Jährige war vor einigen Tagen von ihrer eigenen Geburtstagsparty in Recklinghausen verschwunden. Später wurde die Leiche des Mädchens in einem Gleisbett in Herne gefunden - 6,5 Kilometer vom Elternhaus entfernt. Möglicherweise wurde sie von einem Zug erfasst.

Noch immer ist unklar: War es ein Unfall oder ein Verbrechen oder möglicherweise Suizid? (pen/jvp)

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