Politik will Sanierungsstau auflösen

Ernst Steinbach (SPD), Vorsitzender des Schulausschusses, versucht weiter alle Hebel in Bewegung zu setzen, um den Umbau -und Sanierungsstau an den Schulen zumindest etwas aufzulösen. In der letzten Sitzung des Ausschusses forderte er erneut die Verwaltung auf, welche der ausstehenden Arbeiten an den Schulen möglichst bald angegangen werden können. Es geht um eine Gesamtsumme von 1,65 Millionen Euro für 30 verschiedenste Umbau- und Sanierungsmaßnahmen. Immerhin gibt es nun eine leicht modifizierte Liste. Die Verwaltung hat die 30 Posten aufgeteilt in konsumtiv oder investiv. Bei den investiven Posten, die etwas mehr als 1 Millionen Euro ausmachen würden, könnte die Stadt sich bewegen.

„Die Auflistung war eine erste Einschätzung. Aber das Thema geht in den Hauptausschuss“, sagte Stadtdirektor Michael Townsend dazu. „Nicht in den nächsten, aber in den übernächsten. Wir müssen Deckungsmittel suchen und sehen, wie es in den Gesamtetat der Stadt passt. Und bei den konsumtiven Posten müssen wir bei jedem Punkt schauen, ob es sich um eine Gefahrenabwehr handelt.“ Wichtig sei in jedem Fall, sagte Steinbach, „dass die Schulen informiert werden, wenn sich etwas tun sollte. Die Realisierung scheint näher zu rücken. Einige Maßnahmen könnten vielleicht in diesem Jahr noch angegangen werden. Auch wenn sie zu Lasten anderer Haushaltspunkte geht. Wir können nicht akzeptieren, lapidar zu sagen, dass es nicht geht. Geld ist da.“