Pokémon lebt: 200 Spieler beim Turnier am Start

Die männlichen Pokémon-Spieler waren eindeutig in der Mehrzahl, als am Samstag im Ruhrcongress der „Arena Cup“ ausgetragen wurde.
Die männlichen Pokémon-Spieler waren eindeutig in der Mehrzahl, als am Samstag im Ruhrcongress der „Arena Cup“ ausgetragen wurde.
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Serv
Was wir bereits wissen
Mit über 200 Spielern international besetzt war der „Pokémon Arena Cup“, der am Samstag im Bochumer Ruhrcongress ausgetragen wurde.

Bochum.. Der große Hype ist seit etlichen Jahren vorbei. Doch es gibt sie noch zuhauf: die Fans von Pokémon. 207 Sammler und Spieler tauchten am Wochenende im Ruhrcongress beim „Pokémon Arena Cup“ in die kunterbunte Fantasiewelt ab.

Zur Jahrtausendwende hatten die japanischen Pokémon-Figuren (eine Abkürzung für pocket monster, dt:. Taschenmonster) auch in Deutschland ihren Siegeszug angetreten. Den Videospielen, anfangs für den Gameboy, folgten u.a. eine Fernsehserie, ein Sammelkartenspiel und nicht weniger als 17 Kinofilme.

Pikachu & Co. haben trotz massiver (und meist wenig friedliebender) Konsolen-Konkurrenz überlebt; die Verkaufszahlen sind noch immer ordentlich. Sehr zur Freude der Firma Amigo im hessischen Dietzenbach, die die Vertriebsrechte für Deutschland und Österreich hält und die Monster-Reihe mit Regional- und Landesmeisterschaften befeuert.

Karten-Editionen zu gewinnen

Zusätzlich zu den Titelkämpfen wurde in dieser Saison der „Arena Cup“ geschaffen. Nach Berlin, Bremen und Salzburg war Bochum am Samstag Schauplatz des vierten und letzten Cup-Turniers. Auch aus Holland, Tschechien, Italien und der Schweiz reisten Kinder, Jugendliche und (erstaunliche viele) Erwachsene an. Ihr Ziel beim Karten- und Videospiel: Mit ihren klug zusammengestellten Kartendecks aus verschiedenen Monstern und den zugehörigen Kräften den Gegner zu besiegen.

Die Wertung erfolgte in der Junior-, Senior- und Masterklasse. Zu gewinnen waren u.a. die aktuellen Karten-Editionen. Gezockt wurde generationenübergreifend. Mancher Vater reiste mit seinem Sohn an. Und beide spielten mit. Der Pokémon-Nachwuchs scheint gesichert.