Poetisches Kinderstück zum letzten Mal

Als kleines, poetisches Spiel voller Zwischentöne bringt Regisseurin Martina van Boxen das Stück „Der Gärtner“ im Theater Unten auf die Bühne. Am Pfingstmontag, 25. Mai, 16 Uhr, ist die Aufführung für Kinder ab vier Jahren zum letzten Mal zu sehen.

Autor Mike Kinney erzählt die Geschichte des alternden Gärtners Joe, dessen Gedächtnis langsam nachlässt. Doch daran, wie er damals Gärtner wurde, kann er sich noch genau erinnern.

Als kleiner Junge flüchtet er sich zu seinem Onkel Harry in den Garten. Beide eint das Gefühl, überall immer nur im Weg zu sein. Harry ist etwas vergesslich, aber seine Liebe zur Natur und sein Wissen über die Pflanzen ist ungebrochen. Und so kommt es, dass sich der junge Joe und der alte Harry ein ganzes Jahr der Pflege des Gartens widmen, dem Kreislauf des Wachsens zuschauen und ernten, was sie gesät haben. Der Wandel der Natur wird zur Metapher von Freundschaft und Eifersucht, von Hoffnungen und Ängsten.