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Piraten und Topmodels

14.02.2012 | 17:01 Uhr
Piraten und Topmodels
Der Brunnenplatz in Querenburg wird weiter umgebaut; weitere Projekte sind beim Stadtumbau Hustadt sind ein neuer Spielplatz und die Gestaltung des Hufelandplatzes. Foto: Karl Gatzmanga

Bochum.Ein Wohnquartier wandelt sich: Seit 2008 das Programm „Stadtumbau West“ für die Hustadt ins Leben gerufen wurde, sind in der Siedlung viele Projekte losgetreten worden. Insgesamt zwölf Millionen Euro werden investiert, zehn Millionen Euro kommen als Fördermittel von Bund und Land.

Sichtbare Ergebnisse sind der Brunnenplatz, die neue Parkourfläche, aber auch das begonnene Fassadenprogramm. In diesem Jahr soll es weitergehen: So bekommt der Brunnenplatz im Bereich über der Tiefgarage einen neuen Belag und zusätzliche Pflanzbeete. Gegenüber wird das sogenannte Hustadttor weiter geprägt: Ein neuer Spielplatz entsteht nach Wünschen der Kinder. Dorothee Dahl (Stadtumbau West): „Die Jungs waren scharf auf ein Piratenschiff, das wird jetzt aus Holz gebaut. Die Mädels wünschten sich eine Bühne mit Laufsteg, um sich als ,Topmodel’ zu fühlen; so unterschiedlich sind die Ausprägungen.“ Für das Hustadttor sind Kosten in Höhe von 950.000 Euro eingeplant.

Pendant zum Brunnenplatz

Der Hufelandplatz vor der gleichnamigen Schule wird als Pendant zum Brunnenplatz umgestaltet. Dorothee Dahl: „Nach dem Bürgerwillen bekommt die Fläche aber keine gänzlich neue Struktur, sondern soll lediglich renoviert werden, um den Charakter des Platzes zu erhalten.“ Es soll indes mehr Grün hinzukommen. Auch der Schulhof wird überplant: In den Sommerferien werden Spielgeräte erneuert, Fallschutz für Klettergerüste soll gebaut werden und Tore für den Bolzplatz. Dann steht noch die Wegebeziehung an zwischen Brunnen- und Hufelandplatz, die im nächsten Jahr auf der Bauliste folgen wird. Der Hufelandplatz gewinnt Bedeutung als autofreie, grüne Verbindung.

Bei der Fassadenverschönerung ist die VBW als große Vermieterin ganz vorn. Nun hofft das Stadtumbaubüro, mehr Eigentümer zum Mitmachen ermuntern zu können, die Fördermittel in Anspruch zu nehmen; es sollen Gespräche geführt werden. Dazu gehört auch, dass die Hofflächen erneuert werden.

Das Stadtumbauprogramm läuft 2014 aus.

Sabine Vogt

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