Personalabbau
30.03.2009 | 15:50 Uhr 2009-03-30T15:50:00+0200Zugunsten eines Centers im Billiglohnland Ungarn
Und wieder ein Unternehmen, das Arbeitsplätze abbaut, um sich in einem Billiglohn-Land anzusiedeln. BP errichtet in Budapest ein Business Service Center und streicht dafür europaweit ca. 1400 Jobs.
In Deutschland sollen 350 Mitarbeiter gehen; am meisten wird der Standort Bochum bluten müssen, wo 250 Stellen gestrichen werden sollen. Den Vergleich mit Nokia weist Vorstandsvorsitzender Dr. Uwe Franke als beleidigend weit von sich. Schließlich habe man früh die Bochumer Mitarbeiter informiert und sei nicht – wie die Finnen – holzhammerartig mit Schließungsplänen an die Öffentlichkeit gegangen, obwohl das Unternehmen bekanntlich Gewinne machte zum Zeitpunkt der Schließung des Bochumer Werkes.
Überdies soll Bochum auch nach dem Personalabbau nach wie vor die meisten Mitarbeiter beschäftigen. Fest steht aber, dass es ohne betriebsbedingte Kündigungen nicht gehen wird. Denn das Unternehmen verfügt am Standort nicht über genügend ältere Mitarbeiter, die durch Frühpensionierung den Weg für jüngere Kollegen frei machen könnten. Dass der Aufbau eines neuen Centers in Budapest Risiken berge, betont nicht nur der Betriebsrat; auch die Geschäftsleitung räumt dies ein. Angesichts des Sparziels von 30 Mio jährlich seien diese offenbar einkalkuliert.

17:35
Deutsche wehrt Euch - ktankt nicht beim Ungar
15:50
nein nicht erfolgreich genug, um genug Bonus zu bekommen...
Und was interessiert denn die Herren schon der kleine Mann an der Tankstelle, er soll froh sein, dass er bei ARAL noch tanken darf...
Vielleicht bekommt Franke ja noch eine gastrolle in Die 3 von der Tankstelle
19:27
Offensichtlich war man mit den Maßnahmen der letzten Jahre dann wohl nicht so erfolgreich wenn man den Kommentar von Tststs ließt. Ob das jetzt besser wird für BP? Als kleiner Mann hat man wohl eh nichts davon!
16:59
Dr. Uwe Franke:...Denn das Unternehmen verfügt am Standort nicht über genügend ältere Mitarbeiter, die durch Frühpensionierung den Weg für jüngere Kollegen frei machen könnten. ...
Warum nur verfügen wir nicht über genügend ältere Mitarbeiter? Lassen Sie mich nachdenken...
Ach jetzt fällt es mir wieder ein: weil in der letzten Zeit bereits 800 Mitarbeiter gegangen sind. Und ein nicht zu geringer Teil wegen Früpensionierung.
Wie überraschend!
16:04
Das ist nicht schön.