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Strafbefehl

Passfälscher bekam ein Jahr Haft auf Bewährung

03.11.2009 | 10:59 Uhr

Ein Passfälscher ist vom Bochumer Schöffengericht zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Der 43-jährige Türke, der mit zwei Staatsangehörigkeiten in Holland lebt, hatte dem Urteil zufolge für acht Menschen niederländische Pässe manipuliert und dafür jeweils 500 Euro kassiert. Er baute einfach die originalen Lichtbilder seiner Kunden in fremde Pässe ein.

Pässe dienten betrügerischen Auto-Finanzierungen

Zweck des Ganzen waren bandenmäßige Betrügereien in Deutschland, auch in Bochum und Umgebung. Die Pass-Käufer hatten sich mit ihrer falschen Identität Kredite für die Finanzierung teurer Autos erschlichen und dann die fälligen Raten nicht bezahlt. Allein durch die gelieferten Pässe des jetzt verurteilten Türken konnten zwölf Pkw erbeutet werden. Geschätzter Schaden: zwischen 150 000 und 200 000 Euro. Das Urteil erging per Strafbefehl. Der Mann war nicht geständig.

Die Käufer der Pässe sind großteils bereits früher wegen gewerbsmäßigen Betruges zu teils langjährigen Haftstrafen verurteilt worden.

Bernd Kiesewetter

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Kommentare
05.11.2009
19:07
Blockierter Kommentar.
von rene.bogdanski | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

05.11.2009
16:08
Passfälscher bekam ein Jahr Haft auf Bewährung
von WAZman | #2

Komisch, immer die selbe Klientel.

05.11.2009
07:41
Passfälscher bekam ein Jahr Haft auf Bewährung
von vati und MUTTI | #1

Ganz klar mal wieder, wie eigentlich immer, ein rassistisches Urteil!
Hätte man den Mann nicht nicht dazu verurteilen können einen BKA Lehrgang mitzumachen in Sachen Wie fälsche ich Pässe richtig?
Dazu die Erweiterung Bei welchem Ordnungsamt erbeuteich am leichtesten Blanko Pässe?.

Dann braucht man in Zukunft nicht mehr solche Verhandlungen wegen nichtiger Schadenssummen zu führen. SO entlasten wir die Justiz und damit ist ALLEN Seiten gedient.

Gruß

Vati

ps. scnr

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