Parkhaus für die Jahrhunderthalle
11.08.2009 | 18:25 Uhr 2009-08-11T18:25:00+0200
Bau gehört zum Gesamtkonzept für den Westpark.
Die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) hat mit den Vorbereitungen zum Abbruch des ehemaligen Lokomotiv-Gebäudes des Bochumer Vereins (unmittelbar neben der denkmalgeschützten Mechanischen Werkstatt I - jetzt Zentrallager) unterhalb der Jahrhunderthalle begonnen. Zuletzt war der Ziegelbau als Fuhrparkhalle von ThyssenKrupp genutzt worden. Wie bereits berichtet, entsteht an dieser Stelle das neue „Parkhaus Jahrhunderthalle Bochum” mit rund 330 Stellplätzen.
Im Auftrag der Stadt Bochum hatte die Entwicklungsgesellschaft Ruhr (EGR) dazu eigens einen Realisierungswettbewerb ausgeschrieben. Im Juni entschied sich die Bewertungskommission von den beiden erstplatzierten Entwürfen, die Arbeit von Raumwerk/Obermeyer aus München zu realisieren. „Uns überzeugte insbesondere die bessere Integration dieser Arbeit in das Westpark-Gelände”, so EGR-Geschäftsführer Volker Marquaß.
Gelände wird von der
LEG vorbereitet
Die LEG hat das Gelände des alten Werksgebäudes bereits gekauft, es wird nun für den Bau des Parkhauses vorbereitetet. Zu den Vorbereitungen gehört auch die Sicherung und Sanierung möglicher Altlasten. Die Kosten für den Neubau unterhalb des Nordpols und der Jahrhunderthalle lieben bei rund 3,6 Millionen Euro. Hinzu kommen die Kosten für die umfangreiche neue Erschließung. Dort ist unter anderem ein Kreisverkehr geplant.
Für die Nutzer des Parkhauses soll die Jahrhunderthallt künftig direkt zu erreichen sein. Durch den langgezogenen, bastionsartigen Baukörper bleibt auch künftig von der Wattenscheider Straße aus der Blick wie bisher auf die sanierte Fassade des Colosseums offen.
Die Bewertungskommission befand auf ihrer Sitzung am 23. Juni: „Die Ziegelverblendung der massiven Fassadenflächen in Kombination mit einem Vorhang aus Metallgewebe führt zu einer filigranen, kleinteiligen Ausstrahlung.” Außerdem hätte der Konkurrenzentwurf aufgrund der größeren Maße auch zu höheren Kosten bei der Instandhaltung geführt.
Mit dem Bau des neuen Parkhauses, das auch einen deutlich verbesserten Komfort für die Nutzer und Besucher der Jahrhunderthalle mit sich bringt, soll zügig nach Abschluss der Vorarbeiten auf dem rund 8300 qm großen Areal begonnen werden.
Die Stadt sieht das Projekt als weiteren Baustein für die Entwicklung des Westparkes. Wesentliche Zukunftsprojekte sind nun, die Ansiedlung von Gewerbe und Dienstleistung auf dem Gelände entlang der Wattenscheider Straße /Gahlensche Straße und natürlich auf dem Stahlwerks-Plateau oberhalb der Alleestraße. Im Gegensatz zu ursprünglichen Planung soll dort aufgrund der Lärmbelastung hauptsächlich Dienstleistung und nur im kleineren Umfang Wohnraum entstehen. Dies ist das Ergebnis umfangreicher Messungen.

02:55
In einer Zeit, in der Wohnungsgenossenschaften in einigen Gebieten Wohnraum vernichten um die mieten und Grundstückspreise zu stabilisieren, weil es zu viele Wohnungen gibt, wo innenstadtnahe Gewerbeflächen wie das Gerberviertel oder Gewerbegebiete wie der Springorumpark leerstehen, da bauen wir in eine von der Natur zurückeroberten Industriefläche Wohnungen und Gewerbe...
Hätte mir im Kolosseum eine Gaststätte mit Jugendherberge vorstellen können, denn: Ein vernünftiges, bodenständiges Restaurant sucht man da vergebens und Unterkunft für den kleinen Geldbeutel gibt´s auch nicht.
Schon lustig, dass heute genau die Schicht sich an Orten drängt, die früher in solche Lokationen keinen Fuß hingesetzt oder Gedanken dran verschwendet hätte.
23:54
Ich kann Ulli Weber nur zustimmen - so chaotisch wie in Booochum ist es niergens.
Schulen und Straßen verkommen, Vororte sind ungepflegt, wichtige soziale Anliegen werden nicht mehr finanziell unterstützt, viele Brachlandschaften lachen uns seit langem an.
Und das Konzerthaus ist immer noch Thema! ? !
Danke, es reicht.
Bei der Kommunalwahl nicht spd und Otti und Fiffi!
22:52
Wieder ein Grund mehr dieses OB und ihre roten Socken nicht mehr zu wählen, Bochum macht dumm.
Tief im Westen wo das Gehirn verstaubt. SPD wählen bedeutet den Untergang wählen. 63 Jahre SPD und die Bochum ist kaputter als nach den Bomben angriffen im 2 WK
19:13
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. der Beobachter strotzt vor Zynismus und es versteht keiner. darum wählt man auch in Bochum die SPD - entcshuldigung wenn ich soeben drastisch polarisiere, aber sonst besinnen sich hier einige nicht auf das Thema.
Klar wäre ein Parkhaus an der Jahrhunderthalle eine tolle idee, aber bitte, haben wir nicht wichtigere Baustellen? Das ist auch mit Grund dafür, warum man in bochum so in der miese steht: Es gibt keine Prioritätenliste...!
12:59
Lasst doch den Stinkstiefel Uli W. in Ruhe !! Er ist nur ein Kind dieser Zeit: Nörgeln, ätzen und Jammern als Lebensphilosophie ;-)
10:21
Hoffentlich wird der dortige Kreisverkehr besser geplant und ausgeführt als bspw der am Steinring. Der ist nämlich von vorne bis hinten ein Paradebeispiel für Planungs- und Baupfusch, dadurch ein Risiko wegen der ignoranten Verkehrsteilnehmer, aber für die Korrektur der bekannten und offensichtlichen Mängel ist jetzt leider kein Geld mehr da.
09:27
Wer die Parksituation an der Jahrhunderthalle kennt, der weiß, wie wichtig ein Parhaus dort ist. Wer sich noch ein bisschen besser auskennt, der weiß auch, dass der bisherige Parkplatz zu vermarktende Baufläche der LEG ist und deshalb nicht ewig zur Verfügung steht. Das Parkhaus ist also absolut sinnvoll.
Der polemische Beitrag von UlliWeber ist absolut unangebracht, der hinweisende Vergleich auf die Schulen ist unwahr.
09:22
Dann kann Herr Beobachter sicherlich sagen, wieviel Veranstaltungen im Jahr stattfinden und woher er/sie weiß, dass es ohne Parkplatz problemlos geklappt hat! Oder ist das doch nur wieder die alte Draufhaumethode- wir sind gegen alles und wissen alles besser???
09:20
Viele! Veranstaltungen scheint ja wohl doch eher ein subjektive Wahrnehmung zu sein oder wieviele Veranstaltungen finden dort jedes Jahr statt, Herr Beobachter?
08:57
Motto mal wieder: Aussen hui, innen pfui!