Das aktuelle Wetter Bochum 14°C
Opel

Opelaner aus Bochum sollen Annington-Hausmeister werden

14.07.2012 | 05:00 Uhr
Opelaner aus Bochum sollen Annington-Hausmeister werden
Opel-Mitarbeiter aus Bochum sollen Hausmeister bei der Annington werden.Foto: dapd

Bochum.   Beschäftigte aus dem Autowerk wechseln zum Wohnungskonzern Deutsche Annington. Das Bochumer Unternehmen will eine Hausmeister-Organisation aufbauen. Zuvor hatte der Arzt und Unternehmer Dietrich Grönemeyer bereits für einen Wechsel von Opelanern in die Gesundheitswirtschaft geworben.

Beschäftigte aus dem Bochumer Opel-Werk sollen als Hausmeister zum Immobilienkonzern Deutsche Annington wechseln. „Am 1. September stoßen 23 ehemalige Opelaner zu uns. Es können noch einige dazukommen“, sagte Annington-Sprecher Jürgen Frech.

Der Immobilienkonzern kooperiere mit der Transfergesellschaft, die den Job-Wechsel von Mitarbeitern aus dem Bochumer Autowerk organisieren soll. „Die Beschäftigten werden eingearbeitet und in eine Festanstellung übernommen, wenn sie sich bewähren“, erklärte Frech.

Die Deutsche Annington mit Sitz in Bochum ist einer der größten deutschen Immobilienkonzerne und verfügt bundesweit über rund 200 000 Wohnungen, jede zweite davon befindet sich in Nordrhein-Westfalen. Ziel des Unternehmens sei es, bis Jahresende eine eigene Hausmeister-Organisation mit etwa 400 Beschäftigten aufzubauen. „Rund 200 Mitarbeiter sind schon an Bord“, sagte Frech.

Grönemeyer wirbt für Wechsel in Gesundheitswirtschaft

Vor einigen Tagen hatte der Arzt und Unternehmer Dietrich Grönemeyer für einen Wechsel von Opelanern in die Gesundheitswirtschaft geworben. Die Medizinbranche habe „schon viele umgeschulte Bergleute aufgenommen und sucht neue Kräfte“.

Ulf Meinke



Kommentare
16.07.2012
11:11
Opelaner aus Bochum sollen Annington-Hausmeister werden
von gravinsel | #20

Es ist schon komisch das die Opel Mitarbeitern das Angebot bekommen. Als wir
vor Jahren bei Vogt in Witten (Siemens) entlassen wurden hat sich kein Schw...
um uns gekümmert.

15.07.2012
15:41
Opelaner aus Bochum sollen Annington-Hausmeister werden
von TVtotal | #19

Schon merkwürdig..kenne ne menge qualifizierter Hausmeister die sich da schon Beworben haben, keiner wurde eingestellt, angeblich besteht kein Bedarf!

14.07.2012
20:22
Opelaner aus Bochum sollen Annington-Hausmeister werden
von ela10 | #18

Es ist zwar lobenswert,dass den Menschen,die in naher Zukunft den Verlust ihres Arbeitsplatzes zu beklagen haben,die Möglichkeit gegeben wird durch eine Umschulung weiter im Arbeitsverhältnis zu bleiben und somit die Arbeitslosigkeit erspart bleibt. Doch guckt man genauer zwischen den Zeilen ist es in Wirklichkeit nur eine moderne Form der Massensklaverei. Sprich Niedriglöhne!!! Viel Arbeit für wenig Geld.Da ist es egal ob ein Opelaner zum Hausmeister oder eine Verkäuferin zur Erzieherin umgeschult werden soll. Beides sind verantwortungsvolle Berufe,die man nicht einfach mal so in einem Crashkurs erlernen kann um anschließend auf die Menschheit losgelassen zu werden.Der Beruf einer Erzieherin zum Beispiel setzt erst mal eine 2 jährige Ausbildung als staatlich geprüfte Kinderplegerin voraus um erst dann in einer Fachakademie für Sozialpädagogik eine 2 jährigen Ausbildung einer Erziererin beginnen zu können.Das die Berufe anständig bezahlt werden sollten, versteht sich hier von selbst.

14.07.2012
14:47
Opelaner aus Bochum sollen Annington-Hausmeister werden
von seidenpfote46147 | #17

Toll wie sich hier einige aufregen, für mich ist es eher ein Jobwunder. Es gibt wieviele Arbeitslose? Sicher einige die sich in der Sozi hängematte ausruhen aber ich gehe einmal davon aus das sich Tausende täglich die Finge wund Tippen und keine Jobangebote ins Haus getragen bekommen. Ergo such ich mir in meinem nächsten leben nur noch Arbeit in einen Grösseren Unternehmen denn wenn ich dort Arbeitslos werde bekomme ich schneller wieder eine Beschäftigung bzw. eine Umschulung.
Ich gönne jeden der Menschen seinen Job aber bitte warum werden nicht Leute genommen die schon länger ohne Beschäftigung sind?
Sollte ich Arbeitslos werden, was sicher immer geschehen kann werde ich berichten. Weil mein schiksal wird nicht groß in der Zeitung stehen ich Arbeite ja nur in einem kleinen Betrieb. Bin ich Mensch zweiter klasse?

14.07.2012
14:32
Opelaner aus Bochum sollen Annington-Hausmeister werden
von ChristlicherDemokrat | #16

Hey Leute,
natürlich ist das Verdummung!
Annington wird nicht 3 500 Hausmeister anstellen.
Eine Überschrift:
Tausend Opelaner sollen sich um 50 Hausmeisterstellen prügeln
wäre zwar reißerisch, aber ehrlicher gewesen.
Arbeitslose, bzw Billiglöner, schaffen ist seit Schröderszeiten die Hauptmaxime der (deutschen) Wirtschaft und Politik

Wenn VerkäuferInnen auf Erzieher umschulen, dann ist dasfür die Kids wirklich eine große Sauerei, kein Wunder, dass wir bei Pisa immer hinterher hängen.
Für jeden ****** haben wir Millionen (Starßenbau) oder Milliarden (für Banker und Hetchfondbetreiber), aber für unsere Kinder, unsere Zukunft haben wir nichts.
Die heutigen Alten hatten wenigstens eine gute Jugend an die sie sich zurück erinnern können, Unsere Kids werden als Junge und später als Alte abgezockt werden.
Und zwischendurch als Niedriglöhner jobben und auf alles verzichten.
Wir brauchen Politiker und Wirtschaftsbosse mit Verantwortungsbewußtsein.

14.07.2012
14:28
Opelaner aus Bochum sollen Annington-Hausmeister werden
von b.scheuert | #15

Wir brauchen nach Erziehern und Altenpflegern jetzt auch noch Hausmeister. Werden dann AKW-Mitarbeiter zum Fußpfleger umgeschult? Hat jemand noch Vorschläge?

14.07.2012
13:07
Opelaner aus Bochum sollen Annington-Hausmeister werden
von MalNachgedacht | #14

Jo, die Annington, dieser überaus gesunde Betrieb mit lediglich 4 Milliarden Euro Verbindlichkeiten.^^

14.07.2012
12:39
Opelaner aus Bochum sollen Annington-Hausmeister werden
von PaulKersey | #13

Ja, die meisten Opelaner sind angelernte Mitarbeiter, also ohne entsprechende Fachausbildung.
Die werden dann mal sehen, was sie früher für übertarifliche (ungerechtfertigt hohe) Löhne hatten.
Bei der Deutschen Annington und sonst wo würden sie entsprechend ihrer Ausbildung und dem Können entlohnt.
Dann werden so einige von ihrem hohen Ross heruntersteigen müssen.

Aber besser als dem Sozialstaat auf der Tasche zu liegen ist das Angebot der boomenden Gesundheitswirtschaft und der DA schon.
Bitte keine Lethargie.

Kopf hoch, dass schafft ihr schon, ganz sicher, ehrlich.

2 Antworten
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #13-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Opelaner aus Bochum sollen Annington-Hausmeister werden
von Wen_juckts | #13-2

Naja,
Bezahlung nach Können ist in Deutschland nicht üblich.
Können ist absolut unabhängig von erhaltenem Zettelkram.
Wie kann es sonst sein, dass viele Manager trotz völligem Versagen so exorbitante Einkommen haben?
Wieso werden Seiteneinsteiger trotz gleicher oder sogar besserer Leistung oftmals schlechter bezahlt?

14.07.2012
12:19
Opelaner aus Bochum sollen Annington-Hausmeister werden
von doddl2 | #12

Tolle Kommentare - niederschreiben kann man alles, wenn man keine eigenen Lösungen präsentieren muss.

Lasst die 23 Leute doch bei Annington anfangen - besser als kein Job und den Mietern hilft es vielleicht auch, wenn sich mal wieder jemand um die Buden kümmert!

Aber sich den Hintern auf der Couch breitzusitzen, den Berufsrevoluzzer zu geben und alles doof zu finden, ist ja heutzutage der Prototyp des "deutschen Wutbürgers"...

1 Antwort
Opelaner aus Bochum sollen Annington-Hausmeister werden
von wkah | #12-1

besser als kein Job - genau diese Einstellung erschafft wahrscheinlich ihre sogenannten "Wutbürger"

die merken vielleicht - so geht alles pleite.

14.07.2012
12:13
Opelaner aus Bochum sollen Annington-Hausmeister werden
von dummmberger | #11

Ein Wechsel von Opelanern in die Gesundheitswirtschaft dürfte doch wohl kein Problem sein. Wer jahrelang an Autos herumgeschraubt hat, wird doch wohl auch noch die eine oder andere OP auf die Reihe kriegen. So ein Riesenunterschied ist das auch nicht.

1 Antwort
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #11-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Aus dem Ressort
Fast alle Opelaner in Bochum unterzeichnen Aufhebungsvertrag
Opel
Für die 3000 Beschäftigten von Opel in Bochum läuft an diesem Dienstag die Frist zur Annahme des Sozialtarifvertrags ab. Ein Sprecher des Autobauers geht davon aus, dass fast alle Bochumer den Aufhebungsvertrag unterschreiben. Bis zum Wochenende hätten schon über 2000 Beschäftigte unterzeichnet.
Der Ärger Am Leithenhaus geht weiter
Straßenbau
Seit Februar ist die Hauptstraße (B235) zwischen Marktplatz und S-Bahnhof im Zuge der 310-Arbeiten gesperrt. Die Umleitungsstrecke ist vielen zu lang. Sie nutzen unerlaubte Abkürzungen und müssen, wenn sie von der Polizei erwischt werden, Strafe zahlen.
Anziehen von Ausrüstung ist für Polizisten Arbeitszeit
Urteil
Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat der Klage eines Bochumer Polizisten gegen das Land als Arbeitgeber stattgegeben: Das An- und Ablegen der Ausrüstung gehört zur Arbeitszeit der Beamten. Der Anwalt des Klägers sagte, das Land habe seit Jahren Zeiten erschlichen, die nicht honoriert werden.
Urteil im Opel-Prozess fällt am letzten Produktionstag
Betriebsrats-Klage
Am 12. Dezember ergeht im Prozess zwischen Bochums Betriebsratsvorsitzenden Rainer Einenkel und der Adam Opel AG vor dem Landgericht Darmstadt vermutlich ein Urteil. Es könnte ein in doppelter Hinsicht historisches Datum werden. Exakt an diesem Tag endet nach 52 Jahren die Autoproduktion in Bochum.
Aral bleibt am Standort Bochum - die Belegschaft jubelt
Ölkonzern
Der Ölkonzern BP Europa verlängert seinen Mietvertrag für das Hauptquartier an der Wittener Straße in Bochum mit der Investmentgruppe Tamares bis 2022. Die Beschäftigten sind erleichtert. Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz sagt: „Das ist eine gute Nachricht für Bochum und die ganze Region.“
Umfrage
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) begrüßt grundsätzlich den Radschnellweg, der ab 2020 von Essen aus durch Bochum nach Dortmund führen soll, kritisiert aber die Streckenführung. Was halten Sie davon?

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) begrüßt grundsätzlich den Radschnellweg, der ab 2020 von Essen aus durch Bochum nach Dortmund führen soll, kritisiert aber die Streckenführung. Was halten Sie davon?

 
Fotos und Videos
Abschnittsübung der Feuerwehr
Bildgalerie
Feuerwehr
Sänger auf dem Bolzplatz
Bildgalerie
Day Of Song
Höhenfeuerwerk in Stiepel
Bildgalerie
Fliegenkirmes
Chinesischer Garten wieder geöffnet
Bildgalerie
Im Botanischen Garten