Opel-Prozess: Nur ein Zeuge sagt aus

Rainer Einenkel hatte im Juli 2013 in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsmitglied Klage gegen die Adam Opel AG eingereicht
Rainer Einenkel hatte im Juli 2013 in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsmitglied Klage gegen die Adam Opel AG eingereicht
Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Ser
Die juristische Aufarbeitung der Schließung des Opel-Werks in Bochum hält weiter an. Womöglich tagt das Landgericht Darmstadt wieder im Mai.

Darmstadt/Bochum.. Das Werk ist längst geschlossen. Aber die juristische Aufarbeitung, ob der Schließungsbeschluss für Opel Bochum formal und inhaltlich korrekt gewesen ist, lässt weiter auf sich warten.

Nur einer der beiden geladenen Zeugen der beklagten Adam Opel AG konnte am Dienstag vor der 3. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Darmstadt gehört werden, der andere hielt sich in Spanien auf.

„Das kommentiere ich lieber nicht“, so der Kläger Rainer Einenkel, Aufsichtsratsmitglied und bis Ende 2014 Betriebsratsvorsitzender bei Opel in Bochum. Er hatte Ende Juli 2013 Klage gegen Opel eingereicht. Einenkel und sein Anwalt Dr. Andreas Pentz aus Mannheim müssen nun einmal mehr schriftlich Stellung „zu der ebenfalls streitigen Wirksamkeit der Bestellung von Aufsichtsratsmitgliedern“ nehmen, wie es in einer Meldung des Gerichts heißt.

Als möglicher Termin für einen weiteren Verhandlungstag wurde der 26. Mai genannt. Gegenstand der Verhandlung ist weiterhin zunächst die Frage, ob alle Arbeitgebervertreter jenes Aufsichtsrats, der am 17. April 2013 über die Schließung von Opel Bochum beschlossen hatte, auch stimmberechtigt war.

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