Opel lenkt ein - Mitarbeiter dürfen in Bochum bleiben
20.09.2011 | 18:08 Uhr 2011-09-20T18:08:00+0200
Bochum.Die Automobilfirma Opel hat am Dienstag alle Änderungskündigungen für Bochumer Opelaner zurückgezogen. Den Schritt begründete die Firma mit der großen Nachfrage nach dem neuen Zafira Tourer.
Drei Tage vor dem ersten Gütertermin am Bochumer Arbeitsgericht zog Opel die Änderungskündigungen gegen über 70 Bochumer Mitarbeiter überraschend zurück. Den Schritt begründete die Firma mit der großen Nachfrage nach dem neuen Zafira Tourer, der ab 26. September serienmäßig von den Bändern des Bochumer Werks läuft.
Nach beinharten internen Verhandlungen, die sich über Monate hingezogen hatten, lenkt Opel jetzt plötzlich ein und zieht die Änderungskündigungen zurück. Woher der Sinneswandel herrühren mag, darauf gibt die Firma selbst einen Hinweis: die „weit über den Erwartungen liegende Resonanz auf den neuen Opel Zafira Tourer auf der IAA“ habe den Vorstand bewogen, „die Verkaufsprognosen für das Fahrzeug anzuheben“.
Damit waren die Änderungskündigungen entbehrlich, weil man die Leute jetzt doch noch im Bochumer Werk braucht. Das mag den Opel-Betriebsrat um Rainer Einenkel besonders freuen: Immer wieder hatte er darauf hingewiesen, dass Opel es sich nicht leisten könne, noch mehr Mitarbeiter aus dem Bochumer Standort abzuziehen. Mag sein, dass wegen der anstehenden Gütetermine Opel die gute Entscheidung leichter fiel.
Rolf Hartmann
Wörtlich erklärte das Unternehmen. „Aufgrund der erhöhten Prognose besteht nun die Möglichkeit, das Werk Bochum, in dem der Zafira Tourer exklusiv produziert wird, im nächsten Jahr innerhalb der jetzt installierten Kapazität besser als geplant auszulasten. Damit sieht sich das Unternehmen in der Lage, den Mitarbeitern, denen zuletzt im Rahmen der laufenden Restrukturierung ein Ersatzarbeitsplatz im Werk Rüsselsheim angeboten worden war, jetzt eine Weiterbeschäftigung im Bochumer Werk zu ermöglichen.“
„Wir sind erleichtert und freuen uns, dass wir uns auf die Produktion der neuen Autos konzentrieren können. Die Beschäftigten bekommen jetzt eine Mitteilung, dass sie bei Opel Bochum weiterbeschäftigt werden können. Die Kündigungsschutzklagen sind damit hinfällig und können zurückgezogen werden,“ sagte Betriebsratsvorsitzender Rainer Einenkel der WAZ gegenüber. Bis zuletzt hatte der Betriebsrat sich gegen die von Opel verfügten Änderungskündigungen ausgesprochen und sie als „absolut unsozial, falsch und unverantwortlich“ angeprangert. Noch auf der letzten Betriebsversammlung blieb Opel dabei: den Mitarbeitern würden Ersatzarbeitsplätze in Rüsselsheim angeboten. Opel nehme damit keine Rücksicht auf krebskranke Ehepartner oder pflegebedürftige Angehörige, hielt der Betriebsrat dem Unternehmen Einzelschicksale vor Augen. Gütetermine am Arbeitsgericht standen bereits fest: am 23., 26. und 30. September sowie am 7. Oktober. Opel-Fertigungsvorstand Reinald Hoben und Arbeitsdirektor Holger Kimmes jetzt: „Mit der voraussichtlichen Auslastung des Werkes im nächsten Jahr gibt das Unternehmen nun ein weiteres klares Bekenntnis zum Standort ab.“

16:41
#10
jawoll Festus04 ;-)
14:14
Das Personalmanagement hat sich in den Personalplanungen eindeutig verzockt. Ich glaube auch das Opel ein Wink bekommen hat, dass sie mit den Kündigungen auf die Schnauze gefallen werden. Einmal hat die soziale Auswahl totale Fehler aufgewiesen und zum zweiten ist es fast unmöglich geworden Stammarbeitsplätze gegen Leiharbeiter auszutauschen. Hier hat H. Einenkel den größten Trumpf in der Hand gehabt, den er auch so intensiv in de Zunkunft immer ziehen sollte. Es kann nicht sein, dass Monate und Jahre über ein normales Maß hinaus Leiharbeiter eingesetzt werden und damit ein Heuern und Feuern für dieses Unternehmen leicht zu machen. Ich freue mich für die 75 Mitarbeiter die trotz einiger sogenannten Kollegen immer und immer wieder aufgefordert wurden doch nach Rüsselsheim zu gehen, um ihren eigenen Hintern zu retten, dass sie diesen Wechsel standgehalten haben. Ich wünsche allen, dass sie nun mit ihren Familien in ihrer Heimat bleiben können und noch viele viele Jahre beim Autobauer Opel ihre Arbeit haben. Vieleicht wird ja bald auch der Orlando in Bochum gebaut werden, dann hoffe ich das Einenkel darauf besteht, dass die Leute zurückgeholt werden, die man in die Auffanggesellschaften geschickt hat. Schaun wir mal.
12:07
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12:04
Ein Modellwechsel bedeutet immer viel Arbeit. Und wenn ein neues Auto auf den Markt kommt steigt erstmal die Nachfrage. Das kann aber in einem Jahr schon wieder anders aussehen.Und dann beginnen die Probleme wieder von vorne.
Also liebe Opelaner, schön jede Überschicht mitnehmen und das Geld auf die hohe Kante legen. Denn es kommen bald wieder schlechtere Zeiten.
09:39
#6
wie soll es weiter gehen?? Viel Arbeit mit dem neuen Zafira....und dem alten für den Rest an Arbeitern die übrig geblieben sind.
07:16
Damit hat sich doch GeschäftsleitungOpel lächerlich gemacht. Erst schwere Geschütze auffahren, und dann doch zurückzuziehen. Wie müssen sich denn die anderen Mitarbeiter vorkommen die nach Rüsselsheim gewechselt sind oder die Abfindung genommen haben. All das wirft kein gutes Bild auf Opel. Mal abwarten, wie es weitergeht.....
21:43
#4
nur kein Neid, den Zafira hättest bestimmt gerne in deiner Garage stehen!:-)
Ich freu mich aber trotzdem für die 75 Opelaner, die jetzt im Werk bleiben dürfen. Wird noch eine harte Zeit, siehe Überstunden und so weiter:-(
21:16
Wer so bizarr handelt wie der Opel-Vorstand, kann unmöglich gute Autos bauen. Siehe Zafira. Kein Name für ein auto eher für eine Nähmaschine oder eine Küchenmaschine. Wo man dann bei den anfängen von Adam Opel wäre. Aber die olle Nähmaschine lief ja Anno 1905 auch nicht besonders.
20:55
wünsche ja normal niemandem etwas böses.
aber bei dir hoffe ich,daß sie dich mehrmals kündigen.mal sehen,wie du dich dann fühlst.
selbstverständlich falls du überhaupt eine arbeit hast du looser.
20:52
Tadaa:
behalte es doch bitte für dich.
den mist will keiner hören.
neid ist eine schlimme eigenschaft.
nur weil du und viele andere bauern wenig geld verdienen,können doch wohl normal verdienende opelaner nichts für.nicht viel sondern einfach nur normalen lohn für oft harte arbeit.
wenn ich immer diese behämmerten kommentare höre.
opel ist nunmal nicht eigenständig und sind auf die amis angewiesen.
mußt wohl deine oplaner wurden gekündigt-partyabblasen du spacko.