Opel lässt Werkzeuge versteigern

Der Ausverkauf im Mitte Dezember geschlossenen Opel-Werk geht weiter. In wenigen Wochen übergibt der Autobauer die Hallen von Werk I in Laer „besenrein“, wie es in dem Kaufvertrag heißt, der Entwicklungsgesellschaft Bochum Perspektive 2022. Bis dahin muss der Industrieverwerter Maynards noch einige Maschinen und Kleingeräte verkaufen. Seit Freitag läuft eine Auktion, bei der insgesamt 426 Einzelposten an den Mann oder die Frau gebracht werden sollen.

Gebote bis zu 3600 Euro

Bis zum kommenden Dienstag, 26. Mai, können Interessenten vom Schweißgerät bis zum Industrieroboter online eine Vielzahl von Geräten erwerben, mit denen die Bochumer Opel-Belegschaft in den vergangenen Jahren Autos gefertigt hat. Die Gebote reichen dabei bislang (Stand Freitagnachmittag) von einem Euro bis zu 3600 Euro für einen Industrieroboter, Baujahr 1995.

In den vergangenen Monaten hatte Maynards auch große Anlagen verkauft oder versteigert, die Opel nicht in einem seiner anderen Werke benötigt. Dabei hatte die in Oberhausen ansässige deutsche Tochterfirma eines US-Unternehmens mit dem Slogan für Furore gesorgt „Alles muss raus“.