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Nur Unsinn im Sinn

13.07.2009 | 17:19 Uhr

Am 7. Mai brachte Bärbel, das zweijährige Nasenbärenweibchen, sechs gesunde Jungtiere im Bochumer Tierpark zur Welt. Inzwischen, so versichert das Tierpark-Team, kümmere sich Bärbel sehr sorgsam um ihre quietschfidelen Babys.

Am 19. Juni wurde Bärbel mit ihrem sechs Wochen alten Nachwuchs - das Geschlecht der sechs Sprössling steht noch nicht fest - in die Außenanlage gelassen, so dass die Familie nun auch für die Besucher zu sehen ist. Besonders für die Kinder sind die kleinen, verspielten Nasenbären, die scheinbar nur Unsinn im Kopf haben, ein echtes Highlight.

Zur Eingewöhnung bleiben die Tiere für eine gewisse Zeit von den anderen sechs Nasenbären durch eine mobile Zwischenwand abgetrennt.

Nun befinden sich sieben Erwachsene und sechs „halbstarke" Südamerikanische Nasenbären (Nasua nasua) in der ehemaligen Braunbäranlage des Tierparks. Diese Bärenart ist weit verbreitet, von Kolumbien und Venezuela bis Uruguay und das nördliche Argentinien. Die zur Familie der Kleinbären gehörenden Nasenbären sind, im Gegensatz zu den anderen Verwandten wie den Waschbären, nur am Tage aktiv. Die auffälligsten Merkmale der Nasenbären sind der schmale Kopf, die bewegliche, rüsselartige Nase, die über den Unterkiefer hinausragt, und der lange, meist steil hoch getragene, schwarz geringelte Schwanz.

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