Geburtstagsfest fürs Gemeindehaus

40 Jahre Jochen-Klepper-Haus: Arnold Nicolaisen, Irmgard Kozik, Hans Andreae und Michael Schulze (v.l.) beim Geburtstagsfest.
40 Jahre Jochen-Klepper-Haus: Arnold Nicolaisen, Irmgard Kozik, Hans Andreae und Michael Schulze (v.l.) beim Geburtstagsfest.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
40 Jahre Jochen-Klepper-Haus. Evangelischer Bezirk Goldhamme schloss sich zunächst mit Engelsburg, später dann mit Eppendorf zusammen.

Goldhamme. 40 Jahre alt ist es geworden, das Gemeindezentrum der evangelischen Gemeinde Eppendorf-Goldhamme an der Alemannenstraße. „Am 15. Juni 1975 weihte der damalige Pastor Helmut Feuerhelm unser Jochen-Klepper-Haus ein.“ Daran erinnerte Gemeindemitglied Arnold Nicolaisen beim Geburtstagsfest. Im Gepäck hatte er eine Bild- und Mitmachpräsentation von den Anfängen.

Dazu gehörten auch originale Tonbandausschnitte vom Festakt, inklusive Schlüsselübergabe und Festgottesdienst. „Die größte Schwierigkeit war, ein Tonbandgerät zu finden, mit dem wir die Mitschnitte überhaupt hörbar machen konnten“, erklärte der 76-Jährige dazu. Ein defektes Gerät musste dafür zunächst repariert werden. Gemeindemitglied Heinz Kalert digitalisierte dann alles für die Präsentation, die gut ankam.

Das gemeinsame Konzert des Kirchenchores, des Posaunenchores und des Flötenkreises der Gemeinde folgte. „Damit hat unsere Jubiläumsfeier einen schönen Höhepunkt“, fand Gemeindepfarrer Michael Schulz.

Jochen Kleppers Familie nahm sich das Leben

Die drei Chöre spielten und sangen im Wechsel. Der sechsköpfige Flötenkreis bot Auszüge aus der Zauberflöte von Mozart dar. Die Blechbläser spielten „Sunny day“. Die 25 Sängerinnen und Sänger des Chores stimmten mit den Gästen das Kirchenlied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ an.

Den Festtag eröffnete der ehemalige Pfarrer Hans Andreae zusammen mit 30 Kindern aus dem Kindergarten Cheruskerstraße. Ihr gemeinsames Gottesdienstmotto hieß „Komm, bau ein Haus.“ Das hatte durchaus Hintergrund. Bis 1975 nutzte der damalige Bezirk Goldhamme der ev. Gemeinde Hamme rund 50 Jahre lang die Räume des Kindergartens für die Gemeindearbeit.

Am 1. August 1999 schloss sich der Bezirk der Gemeinde Engelsburg an, die fortan Engelsburg-Goldhamme hieß. Am 1. Januar 2007 folgte der nächste Zusammenschluss mit Eppendorf. „Hier im Jochen-Klepper-Haus blieben und sind wir eine tolle Gemeinschaft“, so Gemeindemitglied Irmgard Kozik. Das sind bis heute die Frauenhilfe, der Männerdienst, der Senioren- und der Frühstückskreis.