Ein Kreisverkehr soll her
25.01.2012 | 16:07 Uhr 2012-01-25T16:07:00+0100
Harpen. Wenn in Kornharpen demnächst ein Gewerbegebiet entsteht, können Autofahrer halbwegs gefahrlos im Kreis vorbei fahren
Ein Kreisverkehr soll’s richten: Wenn auf dem freien Gelände zwischen Harpener Hellweg und Kornharpener Straße eines Tages ein Gewerbegebiet entsteht, dann soll hier ein Kreisverkehr für einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss sorgen.
Die Bezirksvertretung Nord bewertet den Kreuzungsbereich am Harpener Hellweg und Kornharpener Straße als „Problemstelle“, da es durch das Kopfsteinpflaster sowie den Abbiegerverkehr nach Kornharpen wiederholt zu Staus oder Unfällen kommt.
Eine Lösung könnte nun ein großer Kreisverkehr sein, der im Rahmen der geplanten Erschließung des Gewerbegebietes Harpener Hellweg und Sheffield-Ring errichtet werden soll. Die Verkehrsplaner der Stadt sprechen sich hingegen für eine Variante mit Ampeln aus.
Die Bezirksvertretung Nord hat hier noch Beratungsbedarf angemeldet, da insbesondere die Ein- und Ausfahrt in die Kornharpener Straße zum Ruhrpark durch den Kreisverkehr verbessert werden soll. Daher spricht sich die Bezirksvertretung fraktionsübergreifend für einen Kreisverkehr ohne Ampeln aus, der zudem Sicherungsmaßnahmen für Fußgänger und Radfahrer beinhalten soll.
Bessere Parksituation
Bei einer Infoveranstaltung teilten viele Bürger diese Einschätzung, und es wurde zudem angeregt, die Ausfahrt vom direkt an der Kreuzung befindlichen Baumarkt zu berücksichtigen und die Parksituation auf der Kornharpener Straße durch Parkverbote zu verbessern. Weiterhin solle das Abbiegen vom Castroper Hellweg in den Harpener Hellweg vereinfacht werden.
Bezirksbürgermeisterin Susanne Mantesberg und der Mehrheit der Bezirksvertretung Nord ist es wichtig, dass bei der geplanten Erschließung des Gewerbegebiets das Wäldchen und ein möglichst großer Teil des Landschaftsschutzgebietes erhalten bleibt. Dazu wurde das Plangebiet, auf dem zwischenzeitlich auch mal ein Ikea-Markt sowie ein Rewe-Logistikzentrum geplant waren, angepasst. Eine Verbindung zwischen dem Harpener Hellweg nach Kornharpen sowie der Bolzplatz sollen in Kooperation mit Thyssen-Krupp an neuer Stelle erhalten bleiben.
Lärmprognosen
Ursprünglich war für das Gewerbegebiet südlich des Harpener Hellwegs und östlich des Sheffield-Ringes für eine Erweiterung der Stahlwerke an der Castroper Straße vorgesehen. Da der Eigentümer Thyssen-Krupp dafür keinen Bedarf mehr hat, soll das Grundstück verkauft werden.
Die Bezirksvertretung befürwortete dafür zunächst, Gewerbe und Wohnbebauungen zu mischen. Dies sollte über die (nicht in Betrieb befindliche) Schwerlastbrücke über den Sheffield-Ring erschlossen werden. Doch dann stellte sich im Herbst 2011 heraus, dass diese Brücke sanierungsbedürftig ist – und dass Lärmprognosen ergeben haben, dass eine Wohnbebauung auf dem Gewerbegebiet nicht in Frage kommt. Nun soll dort stattdessen ein „Gewerbegebiet für kleinteilige Entwicklung von Gewerbeflächen“ entstehen.
Erster Interessent: Procar
Bezirksbürgermeisterin Susanne Mantesberg teilte im Rahmen der Bürgerveranstaltung mit, dass es für das geplante Gewerbegebiet bereits einen ersten Interessenten gibt: das Procar-Autohaus. Dies stieß allerdings nicht bei allen Bürgern auf Zustimmung, da eine „Gewerbebrache“ befürchtet wird, falls sich das Autohaus eines Tages wieder zurück ziehe

23:47
Das verstehe ich nicht... In Laer will die Stadt nicht, dass auf dem Opel-Parkplatz ein Einzelhandelszentrum um die Nahversorgung zu verbessern gebaut wird, die laut den Kommentatoren nötig ist, aber in Harpen will man einen Teil eines Waldes und eines Landschaftsschutzgebietes für Gewerbe opfern?
17:38
Ist doch klar das die Stadt und die Planer eine Ampelanlage wollen. Es scheint ja das die Stadt Bochum von den Ampelherstellern einen gewissen Sonderrabatt bekommen ansonsten ist es nicht zu erklären warum hier in Bochum an fast jeder Straßenecke eine Ampelanlage steht die dann auch noch Schwachsinnig geschaltet sind. Das Kreisverkehre eine gute Sache sind ,das weiß der normale Bürger. Der Verkehr fließt flüssiger aber sowas kommt ja in Bochum kaum in frage.
Die Bochumer Verwaltung stellt den Autofahrer als Vollidioten hin der NUR mit Ampeln zu gängeln ist weil ja sonst die nur Unfälle an Kreuzungen brauen.
Übrigens zum "unser Dorf soll schöner werden" wirkt es sehr einladend wenn es nach Kirch und Konrharpen geht und man durch ein Gewerbegebiet fahren muß mit Potthässlichen Lagerhallen und Verkaufsräumen. Das hat schon was wenn man am Harpener Hellweg herfährt und links und rechts 40 Tonner von den unsäglichen NagelGroup Speditionen rumstehen die gute Straße zuparken und der Autoverkehr sich über alte Schienen und buckligen Kopfsteinplaster klappern müssen.
Es ist schon merkwürdig das die Kreuzung ein Unfallschwerpunkt ist wg dem Kopfsteinpflaser aber das andere angeblich lt der Bochumer Stadtverwaltung völlig in Ordnung ist.
Und wo ja eh kein Geld da ist, für einen aufwendige Ampelanlage ist auf einmal Geld da, die wird auch keine 3,50 Euro kosten.
AUch erstaunlich das es für eine Wohnbebauung zu laut ist aber gleichzeitig die Stadt Verwaltung eine unsägliche Mega Spedition ansiedelt wo die gewachsene Ortschaft Kirchharpen nun aber von hunderten von 40 Tonnern terrorisiert werden. 120 Lagertore = rein rechnerisch 120 40 Tonner die durch die Kirchharpen donnern. 120 Tore 120 Lkws be und entladen eine Stunde pro LKW 16h Tag der Halle , da könnten Tausende von Lkws durch Kircharpen donnern.
Ich hab schonmal in 5 min 6 40 Tonner gezählt.
Und durch die Ansiedelung weitere Gewerbe wird dier Verkehr noch weiter zunehmen.
Bochum ist einfach nur noch Schrott. Wäre besser gewesen Harpen wäre nach Dortmund angesiedelt worden.