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Gewerbepark Hiltrop

Neues Leben auf Zechenbrache

19.10.2012 | 18:11 Uhr
Neues Leben auf Zechenbrache
Gewerbepark Hiltrop, Dietrich-Benking-Str. Harpener Feld , Bochum, Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen, Deutschland, Europa.Foto: Hans Blossey

Bochum. Als eines der derzeit begehrtesten Bochumer Gebiete für die Neuansiedlung von Unternehmen oder Handwerksbetrieben gilt der Gewerbepark Hiltrop , der sich auf dem Gelände der ehemaligen Zeche und Kokerei Lothringen IV im Dreieck zwischen der Autobahn 43, der Hiltroper und der Dietrich-Benking-Straße erstreckt. Die Erschließung des Gebietes konnte erst im vergangenen Jahr abgeschlossen werden.

Mit den Firmen Friedrich Picard und Elspermann Großhandel ist es der Stadt gelungen, dort bereits zwei große Firmen anzusiedeln. Beide zusammen beschäftigen an diesem Standort rund 200 Mitarbeiter. Zusätzlich gibt es einen großen Supermarkt, der am neu gebauten Kreisverkehr Hiltroper / D.-Benking-Straße errichtet worden ist. Dieses Geschäft läuft allerdings schon seit September 2005.

Zeche wurde 1967 stillgelegt

Wie auf der Luftaufnahme gut zu erkennen, gibt es jedoch große Freiflächen, die ebenfalls zügig verkauft werden sollen. „Wir sind bereits in Gesprächen mit zahlreichen Interessenten“, so der Leiter der Wirtschaftsförderung, Heinz-Martin Dirks. Der Gewerbepark sei vor allem deshalb so angesagt, weil er mit optimalen Verkehrsanbindungen aufwarten könne. Die gesamte Fläche der ab 1967 stillgelegten Zeche und Kokerei Lothringen wurde 1993 von der Entwicklungsgesellschaft Ruhr (EGR) erworben. In zwei Etappen wurde es seitdem saniert und baureif gemacht. An die Bergbaugeschichte in diesem Bereich erinnert heute noch eine rund sechs Meter hohe Seilscheibe des alten Bergwerkes.

Der nördliche Bereich des ehemaligen Bergbaustandortes ist bereits vor rund zehn Jahren aufwändig saniert worden. Erst im vergangenen Jahr konnte der zweite Bauabschnitt abgeschlossen und für eine Bebauung und Vermarktung vorbereitet werden. Mit einem neuen Konzept sollen nun vor allem im Bereich der bereits bestehenden Wohnbebauung zur Hiltroper Straße hin kleinere Handwerksbetriebe dort in einem kombinierten „Wohnen & Arbeiten Modell“ angesiedelt werden.

Auf unserer Luftaufnahme deutlich zu erkennen, ist auch das markante Heizkraftwerk Hiltrop (gelber Schornstein) der Stadtwerke, eines von insgesamt vier Heizkraftwerken des Versorgers.

Michael Weeke



Kommentare
20.10.2012
12:08
Bochum muss zubetoniert werden!
von radfahrer.ruhr | #2

Toll diese neue Betonwüste!

Mal so nebenbei, warum wird eigentlich die Fläche der ehem. Zeche Robert Müser in BO-Werne, die auch seit Jahren komplett erschlossen ist und keine Ansiedlungen findet nicht ernsthaft vermarket, bevor man hier wieder alles zubetoniert? Der Anschluß an A40 und A43 ist auch vorhanden ...

Wie auch schon #1 schrieb, in Stiepel, im Stadtpark amTierpark und an den Ruhrwiesen ist eigentlich auch noch viel Platz und die Koster Straße wird auch kräftig ausgebaut, na nur Mut!

19.10.2012
23:45
Neues Leben auf Zechenbrache
von GandalfDERWestfale | #1

Zubauen Zubauen und Betonieren , Der Landschaft keine möglichkeit geben sich zu entfalten, mal der Natur was wiedergeben was vor 100 Jahren und länger geraubt wurde. Gewerbegebiet angrenzend an Wohngebieten mit immer mehr werdenen LKW Verkehr.
Laut lauter am lautesten, Und auch wieder eine Autobahn die auf Bochumer Gebiet gebaut wird. Bochum entwickelt sich zu einer GewerbeStadt und Autobahngebiet wo der Anwohner nur noch stört. Am besten die Bürger alle umsiedeln. Konnten die Sozis ja schon immer gut.
Hoffentlich liegt das alles wieder brach und wächst langsam wieder zu. Mich kotzt die Gewerbeansiedelungen die im Bochumer Norden überall gebaut werden dermaßen an. Warum wird denn nicht mal in Stiepel sowas angesiedelt? Nein da könnten ja die Provinzpolitiker in Ihren Schlaf gestört werden, Das was den Anwohnern im Bochumer Norden tagtäglich nun passiert. Soviel zur Sozial im der SPD Sozial zu sich selbst (Geldscheffeln) ,unsozial zu anderen.

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