Neue Station in Kinderklinik mit 18 Zimmern

Das Katholische Klinikum Bochum (KKB) hat eine neue Station in der Universitäts-Kinderklinik errichtet. Die Station wurde am Mittwoch offiziell eröffnet. 26 Kinder finden auf 18 Zimmern Platz. Auch die Unterbringung eines Elternteils ist zugelassen.

Mehrere Räume sind darauf ausgelegt, speziell Kinder mit der Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose zu versorgen. Prof. Thomas Lücke, kommissarischer Direktor der Universitäts-Kinderklinik, nennt die neue Station einen „weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Modernisierung“.

Mit der 875 000 Euro teuren Station möchte das KKB ein Zeichen dafür setzten, der Kinderklinik im Zuge ihres Modernisierungsprogramms einem besonderen Stellenwert einzuräumen. „Die Kindermedizin bleibt ein wichtiger Teil unseres Investitionsprogramms.“, sagt Dr. Christoph Hanefeld, Geschäftsführer des Klinikums. Zuvor sind bereits wesentliche Investitionen in die Kindermedizin geflossen.

So gibt es seit September 2014 einen neuen Kernspin-Tomograph in der Radiologie des zum KKB gehörenden St. Josef-Hospitals. Das Gerät verzeiht kleinere Bewegungen der jungen Patienten, die meist nicht lange ruhig liegen können. Dadurch kann die für Kinder oft unvermeidliche Narkose oder medikamentöse Beruhigung vor der Kernspin-Aufnahme vermieden werden kann.