Nachgeburt
19.01.2009 | 19:23 Uhr 2009-01-19T19:23:00+0100Zu: Absage der Loveparade in Bochum und die wirkliche Rolle etlicher Kommunalpolitiker
Wie eine Nachgeburt kommen nun Einschätzungen zu Tage, die darauf hinweisen, dass die Macher der Bochumer Politik mit der Loveparade wenig am Hut hatten. Stattdessen ging die Sorge um, das Thema spalte und könne im Superwahljahr 2009 Wählerstimmen kosten.
Das allerdings ist nicht von der Hand zu weisen. Zu auffällig, wie eindrucksvoll und wortmächtig sich Bochumer Politiker über Konzerthausbau, Cross-Border-Deal und Gott und die Welt verbreitet haben, das Thema Loveparade aber fast gänzlich mieden. Zumindest öffentlich. Sogar der eben nicht zimperliche SPD-Ortsverein Bochum-Hamme legte seinen Antrag, die Loveparade abzublasen, lieber Monate lang in die Schublade.
Das Thema war vielen nicht geheuer. Und wohl auch die unglaubliche Menschenmasse von 1,5 Millionen Ravern, mit denen in Bochum zu rechnen gewesen wäre. Die Bedenken aus dem „großen Behördenkreis” mochte da willkommen sein: Keine vernünftige Strecke, kein geeigneter Platz für die Abschlussveranstaltung, der Bahnhof zu klein und dann noch Gleisarbeiten.
Und dann die Kosten: 130 000 Euro allein durch den Einsatz der Feuerwehr und Rettungsdienste. Ganz zu schweigen von hunder-ten Extrabussen. Und der befürchteten Vermüllung. Das wirkt doch sehr wie ein rundes bestelltes Gutachten. Von Leuten, die nicht wirklich wollen.

16:16
Die greisen Köpfe der Bochumer Politiker denken nicht über die Wähler von morgen nach. Und auch die Neuwähler von heute werden hoffentlich bei der Wahl in diesem Jahr daran denken, wer ihnen dieses Mega-Jugendereignis versaut hat. Wer Bochum nach aussen als Senorienstadt darbietet.
Aber die Folgekosten für ein schwachsinniges Konzerthaus den nächsten Generationen auflastet.
Es muss unbedingt frischer Wind in die Bochumer Politik, es ist hier nicht mehr auszuhalten..
14:22
Wie nennt man die Spitze der NRW SPD?
Kraftilanty
14:20
Für alles haben die Häuptlinge Geld, Crossborder ist schon fast vergessen,da kommt schon die nächste Baustelle: Konzerthaus! An die Jugend wird nicht gedacht,an Ihnen geht die Love-Parade, das Megaevent vorbei.Die Straßenverschmutzung durch den Karneval ist jedes Jahr,wer beschwert sich hier?Keiner! Vor Ort werden auch Feuerwehr,Polizei und Sanitäter für den Umzug bereitgestellt die verursachen auch Kosten. Laufstrecken hätten wir genug:Wo ein Wille ist auch ein Weg. Nur bei unserer OB gab es keinen Weg und kein Wille! Die Vorgehensweise ist einfach nur noch Peinlich.
10:27
Die SPD wusste und weiss ja auch nicht, ob sie mit den Linken paktieren soll.
Ich bin so stolz auf die SPD, die haben noch echte Typen: Ypsilanti und Malzahn !!!
07:36
ICH HOFFE DIE JUNGEN WÄHLER VERGESSEN NICHT