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Musikzentrum - „Bäh-Bürger“ landen im OB-Büro

25.10.2012 | 17:45 Uhr
Übergaben die Unterschriften im Rathaus (v.l.): Gregor Sommer, Achim Wilde, Norbert Braun, Christoph Nitsch und Wolfgang Hoinko.Foto: Marcus Simaitis

Bochum.   Die Gegner des Musikzentrums haben am Donnerstag ihre Unterschriftenlisten zum Bürgerbegehren im Rathaus abgegeben. Am 13. Dezember wird der Rat entscheiden, ob die Zahl der Unterschriften ausreicht und das Begehren zulässig ist.

14.924 – so lautet die exakte Zahl der Unterschriften, die die Initiatoren des Bürgerbegehrens gegen das geplante Musikzentrum gestern Mittag im Rathaus abgegeben haben. Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz (SPD) hatte allerdings keine Zeit.

Stadtsprecher Thomas Sprenger lotste die Gruppe ins Büro der OB. Eine Pressemitteilung zur Übergabe der Unterschriften werde es später nicht geben, sagte Sprenger. Der „Verwaltungsakt“ werde zur Kenntnis genommen, „Werbung“ dafür mache man aber nicht.

Es bleibt dabei: Die meisten Mitarbeiter der Verwaltung und die große Mehrheit der Politik sehen die Macher des Bürgerbegehrens als „Bäh-Bürger“ und behandeln sie auch so – ungeachtet der Tatsache, dass diese in nur wenigen Wochen fast 15.000 Unterschriften gegen den Bau des 33 Millionen Euro teuren Musiktempels gesammelt haben.

Unterschriften werden geprüft

Jetzt werden die Unterschriften mit dem Meldeverzeichnis abgeglichen. Rund 11.900 müssen gültig sein, damit der Rat am 13. Dezember zum Bürgerbegehren tagt und über die Zulässigkeit einer Volksabstimmung zum Bau des Musikzentrums befindet.

Neues Musikzentrum

Thomas Schmitt



Kommentare
30.10.2012
10:00
Da zeigen sich die wahren Demokraten!
von Stolperstein | #41


Von: Freundeskreis BoSy
Gesendet: 27.03.12 23:28 Uhr
Betreff: Musikzentrum - online-Umfragen bei RN und WAZ
Liebe Freunde der Musik in Bochum, sowohl im online-Portal der Ruhr
Nachrichten - merkwürdigerweise auch in deren Emsdettener Volkszeitung
- als auch in dem Portal "DerWesten.de" der WAZ laufen zur Zeit
online-Umfragen zum von den Piraten angestrebten Bürgerentscheid über
das Musikzentrum. Bitte stimmen Sie mit ab - durchaus auch mehrfach in
gewissem zeitlichem Abstand oder über unterschiedliche
Internet-Browser (Sie haben ja auch "stimmberechtigte" Verwandte und
Freunde.)
Hier die "Links":
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/piraten-zeigen-sich-fest-entschlossen-id6
489773.html
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bochum/Bochumer-Symphoniker-entern-Piraten
;art932,1585414
http://www.emsdettenervolkszeitung.de/lokales/bochum/Bochumer-Symphoniker-entern
-Piraten;art932,1585414
Vielen Dank für Ihre Mitwirkung!
Freundliche Grüße
Klaus Schimmelpfennig

29.10.2012
21:13
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Name von Moderation entfernt | #40

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

29.10.2012
20:42
Da ist er ja wieder
von noeppi1 | #39

hallo, @meigustu,
ich habe sie schon vermisst. Also, nicht jeder, der sich für das Gemeinwohl einsetzt, und wie treffend der WDR 2 Hörfunk kommentiert ( die Musikzentrumsgegner sind die besseren Sparer, sie wollen Steuergelder sparen ), ist Kommunist oder schlimmeres.
Und nicht jeder Befürworter ist ein Kulturliebhaber oder sogar musikalisch.

29.10.2012
19:23
#37 Ja unsere sozialistischen Bruderstaaten
von meigustu | #38

haben es eindrucksvoll vorgemacht was passiert wenn man nicht investiert.

#36 Schön dass auch der Sozialismus in private Initiative gut heißt. Schlecht, dass er die Spender entmündigen will.

In einer freiheitlichen Gesellschaft sind Blumenspenden ebenso willkommen wie die Spende eines Musikzentrums.

28.10.2012
13:19
Musikzentrum - „Bäh-Bürger“ landen im OB-Büro
von noeppi1 | #37

Die Soziale Liste im Rat, sieht sich in ihrer Kritik an den Plänen zum Bau des Konzert-/Musikhauses bestätigt und schreibt: »Die hohe Anzahl von Unterschriften für das Bürgerbegehren belegt deutlich die in großen Teilen der Bochumer Bevölkerung vorhandene fehlende Akzeptanz für das Prestigeobjekt.
Angesichts der Finanzkrise, der desolaten Haushaltslage, dem drohenden Verlust von tausenden von Arbeitsplätzen bei Opel und ThyssenKrupp ist das finanzielle und wirtschaftliche Risiko für das Konzerthaus für die Stadt Bochum nicht zu verkraften. Die Soziale Liste erneuert ihre Ablehnung auch aus sozialpolitischen Gründen. Man kann nicht ständig die Gebühren und Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger erhöhen, die Ausstattung der Kultureinrichtung mit Finanzen und Personal verschlechtern, öffentliche Gebäude nicht sanieren, die kommunale Infrastruktur vernachlässigen, 1.000 Arbeitsplätze bei der Stadtverwaltung abbauen und gleichzeitig neue Prestigeobjekte auf Pump bauen und mit hohen städ

27.10.2012
19:37
Wochenende
von noeppi1 | #36

Leute,Leute,
macht mal halblang, schließlich ist Wochenende. Geniest das Schöne kalte Herbstwetter.
Macht doch mal, wie ich es@ DrDr und@meigustu vorgeschlagen habe, einen Spaziergang durch die Stadt,schaut mal hier hin oder schaut mal dort hin, geht mal nach Gerthe, und schaut mal, was die Privatleute in städtischen Beeten gepflanzt,haben, die Stadt hat ja für so etwas kein Geld !
und freut Euch, das Sonntag ist.

27.10.2012
15:25
Musikzentrum - „Bäh-Bürger“ landen im OB-Büro
von Volksentscheid | #35

Das Betriebe mitsamt Hochqualifizierten MA primär auf eine funktionierende Infrastruktur
setzen,scheint bei einigen hier noch nicht angekommen zu sein.Das Musikzentrum wirds
schon richten und ändern...selbst wirtschaftliche Zusammenhänge wie push&pull Faktoren

27.10.2012
14:32
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Name von Moderation entfernt | #34

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27.10.2012
13:24
Schuletat verdoppeln kann man fordern,
von meigustu | #33

wenn man mit einem entsprechenden Umfeld Bochum für Hochqualifizierte attraktiv gemacht hat.

Es zeugt von mangelnder Sachkenntnis wenn sie Ludwig Ehrhard den Neoliberalismus heutigen Verständnisses unterschieben wollen. Es gibt wie überall auch bei Erhards Schnittmengen mit dem Neoliberalismus. Mit einem Schlitzaugenblick können sie natürlich jede Wirtschaftstheorie die autarke wirtschaftliche Einheiten als existent akzeptiert neoliberal nennen. Und Sie sollten auch nicht vergessen, dass Erhard kein Führer war, sondern Teil eines Teams, dass ihn da korrigierte wo er falsch lag.

Nur der Klarheit halber, es ist IHR Größenwahn wenn sie sich auf eine Stufe mit Ludwig Erhard stellen. Sich das aus meinem Kommentar zu stricken wirft zumindest ein Schlaglicht auf die Motivation ihres Vorgehens gegen das Musikzentrum.

3 Antworten
Musikzentrum - „Bäh-Bürger“ landen im OB-Büro
von noeppi1 | #33-1

Wer ich bin? Sprichwörtlich gesagt: eine Hausfrau, die, im Gegensatz zu unserer Stadt, mit ihrem Haushaltsgeld auskommen muss.
Auch bin ich in keiner Partei, die lügen dem kleinen Mann ( Frau ) nur etwas in die Tasche.

Musikzentrum - „Bäh-Bürger“ landen im OB-Büro
von noeppi1 | #33-2

Wer ich bin? Sprichwörtlich gesagt: eine Hausfrau, die, im Gegensatz zu unserer Stadt, mit ihrem Haushaltsgeld auskommen muss.
Auch bin ich in keiner Partei, die lügen dem kleinen Mann ( Frau ) nur etwas in die Tasche.

Wer ich bin??
von noeppi1 | #33-3

Wer ich bin? Sprichwörtlich gesagt: eine Hausfrau, die, im Gegensatz zu unserer Stadt, mit ihrem Haushaltsgeld auskommen muss.
Auch bin ich in keiner Partei, die lügen dem kleinen Mann ( Frau ) nur etwas in die Tasche.

27.10.2012
13:14
Musikzentrum - „Bäh-Bürger“ landen im OB-Büro
von Schraubenm | #32

Sehr geehrte(r) Noeppi 1,

als Bochumer (Wattenscheider) Bürger lese ich aus bürgerlichem Interesse Ihre Kommentare zum Bau des Musikzentrums. Mein Eindruck ist das sie mit voller Überzeugung gegen dieses Vorhaben sind. In Zahlreichen Kommentaren begründen sie Ihre persönliche Abneigung gegen dieses Bauvorhaben. Größtenteils sachlich und mit gesundem Menschen Verstand. Sie kritisieren als erstes Frau Oberbürgermeisterin und dann jeglichen Rest der die Hand für den Bau des Musikzentrums hebt. Mir und meinen Bekannten die oft über Sie sprechen „Noeppi“ Wer sind sie den Eigentlich auf dem Foto und bei allem Respekt welcher Partei gehören sie an. Das würde mich mal persönlich interessieren. Über eine Antwort würde ich mich freuen!

1 Antwort
Wer ich bin ?
von noeppi1 | #32-1

Ich bin, sprichwörtlich gesprochen : ,, die kleine Frau aus dem Volk, seines Zeichen Hausfrau, die, genauso wie die Stadt, mit ihrem Haushaltsgeld auskommen muss. Ich kann es, kann es auch die Stadt???

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