Musikalische Talente im Amtshaus Harpen entdeckt

Sarah wurde es am Ende nicht; Die Finalisten des Liedermacher-Contests hatten ihre Fans im Zuschauerraum im Amtshaus Harpen.
Sarah wurde es am Ende nicht; Die Finalisten des Liedermacher-Contests hatten ihre Fans im Zuschauerraum im Amtshaus Harpen.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Beim ersten Liedermacher-Wettbewerb im Amtshaus Harpen tragen zehn Finalisten eigene Kompositionen vor. Sieger wird „Frére“.

Harpen.. Die Bühne des Amtshauses Harpen verwandelte sich in eine Talentschmiede: Beim Finale des ersten Bochumer Singer-/ Songwriter-Contests holte sich „Frére“ (Alexander Körner) den Sieg und bewies dabei gemeinsam mit den neun weiteren Finalisten, dass Bochum viele musikalische Talente hat, die es zu fördern gilt.

„Bemerkenswert vielfältig“, mit diesen Worten beurteilten Besucher im Amtshaus Harpen den Wettbewerb. Zehn Finalisten stellten sich dem Urteil der Jury und dem Beifall des Publikums. Bereits bei den ersten Auftritten von Maik Goth und Johanna Rau brach das Eis zwischen Musikern und den gut 150 Zuschauern.

Selbst geschriebene Lieder mit viel Herzblut

Begleitet von Gitarre und Keyboard stellten die zumeist jungen Musiker ihre selbst geschriebenen Lieder mit viel Herzblut vor. Und das ein oder andere Lied, nicht nur vom Gewinner „Frére“, wird man sicherlich auch noch mal auf anderen Bühnen rund um Bochum hören. Das Potenzial für Ohrwürmer, welche Herz und Verstand gleichermaßen ansprechen,war in den Kompositionen zu spüren.

Für die Jury war es an dem Abend daher nicht einfach, in den Kategorien Kreativität, Originalität, Text, Musik, Arrangement und Bühnenpräsenz Punkte und den Sieg zu vergeben. „Das war großartig, was die Finalisten geboten haben“, betonte Jurymitglied Antje Dittrich vom Bürgerzentrum Amtshaus Harpen. Dabei setzte sich Alexander Körner alias „Frére“ als Sieger durch. Er überzeugte die Jury durch die „enorme Intensität seines Vortrages und seiner Musik, die Publikum und Jury gleichermaßen in den Bann zog“, so Antje Dittrich.

Für die Jury war es bereits im Vorfeld nicht einfach gewesen, aus den 36 Bewerbungen die zehn Finalisten herauszusuchen, wie Juror Christian Hirdes betonte: „Bemerkenswert ist, wie viele sich beworben haben und wie unterschiedlich die Beiträge sind“. Die jüngste Bewerberin war 15, der älteste Bewerber 59 Jahre alt. Auch musikalisch gab es eine große Bandbreite über Rock und Folk sowie über englische und deutsche Lieder. Für Initiator Guntmar Feuerstein vom Bürgerzentrum Amtshaus Harpen war der Contest „eine absolute Premiere“; der Musiker und Comedian aus Harpen freut sich, „dass es so viele begabte Sänger und Songschreiber in und um Bochum gibt“.

Guntmar Feuerstein blickt bereits voraus: „Das Event muss sich erst einmal etablieren, um dauerhaft Erfolg zu haben. So können wir nur hoffen, dass es sich bei möglichst vielen Musikern herumspricht“. Die Zuschauer im Amtshaus Harpen dürfen sich also auch in der Zukunft auf Einiges freuen.