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Motor für Innovation und neue Arbeitsplätze

11.12.2007 | 21:17 Uhr

Zahl der Existenzgründer seit Ende 2005 gestiegen. Dienstleistungsbranche liegt an der Spitze. IHK legt ersten Gründerreport für das Ruhrgebiet vor

"Das Gründungsgeschehen im Ruhrgebiet verhilft der heimischen Wirtschaft zu positiven Impulsen. Immer mehr Menschen gründen ein Unternehmen. Das ist gut so, und wir sollten diese Kraft ausnutzen und unterstützen, denn die neuen Unternehmen und qualifizierten Existenzgründer sind der Motor für Innovation und neue Arbeitsplätze in unserer Region."

Das sagte Tillmann Neinhaus, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Bochum gestern bei der Vorstellung des ersten Gründerreports, der die Zahlen für das gesamte Ruhrgebiet beinhaltet. Demnach ist die Zahl der Unternehmen seit Ende 2005 um 13 600 auf 254 000 gestiegen. Im Bereich der IHK Bochum gab es in diesem Zeitraum rund 800 Existenzgründungen, wobei der Ausstieg aus der Arbeitslosigkeit in vielen Fällen Hauptmotivationsgrund war.

An der Spitze der Unternehmensgründungen liegt die Dienstleistungsbranche mit einem Plus von fast 9000 Unternehmen. Vor allem Ingenieurbüros, Personalvermittlungsdienste, Werbung und Unternehmensberatungen liegen in der Gründungsstatistik vorn. Im Verhältnis zu anderen Regionen sei das Gründungsklima allerdings noch zu verbessern, betonte Neinhaus. "Existenzgründungen sind wie das Salz in der Suppe."

Erhebliche Potenziale schlummern nach Ansicht des Hauptgeschäftsführers noch im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. Hier erhoffe sich die IHK Impulse von den Hochschulen. Absolventen müssten unmittelbar angesprochen werden, indem man mit den Informations- und Beratungsangeboten auf den Campus geht.

Bericht Wirtschaft

Von Norbert Schmitz

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