„Mood“-Radler berichten über ihre Tour durch Deutschland

Depression aus der Tabu-Zone holen, über die Krankheit informieren statt sie zu stigmatisieren: Das will die „Mood-Tour“, die im Sommer 2012 und 2014 auch durch Bochum führte. 64 Männer und Frauen aus ganz Deutschland mit und ohne Depressionserfahrung traten in die Pedalen, um „Stimmung“ (englisch: Mood) für mehr Toleranz zu machen. Mehrere Bochumer gehörten zur Stammtruppe; noch viel mehr kamen zu den Aktionstagen in Bochum und den Nachbarstädten.

Eine Bilderausstellung über die Deutschlandreise und viele Geschichten stehen am kommenden Dienstag, 10. Februar, im Haus der Begegnung an der Alsenstraße 19a auf dem Programm. „Mood-Initiator Sebastian Burger und drei Teilnehmer der 4500 Kilometer langen Fahrradtouren berichten über ihre Erlebnisse und Erfahrungen unterwegs“, kündigt Holger Rüsberg, Vorstandsmitglied des Bochumer Bündnisses gegen Depression, an. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.