Fashion
Mode aus Bochum
25.02.2010 | 08:39 Uhr 2010-02-25T08:39:00+0100Mode-Designerin Rebecca Schmitt zeigte im Bergbaumuseum ihre Frühjahrs-Kollektion.
Mailand, Paris, Rom. Diese Städte bringt man mit Mode in Verbindung. Nicht Bochum. Sang doch selbst Grönemeyer mal davon, dass auf der hiesigen Königsallee keine Modenschauen stattfinden. Dies möchte die junge Mode-Designerin Rebecca Schmitt ändern.
Die gebürtige Wattenscheiderin, hat sich im vergangenen Jahr mit ihrem eigenen Label „Maria Resa“ – was für ihre drei Vornamen Maria Rebecca Sarah steht - selbstständig gemacht. Gelernt hat Rebecca Schmitt ihr Handwerk in der Schneiderlehre bei Steilmann. Nach der Ausbildung an der Mode-Schule in Düsseldorf arbeitete sie unter anderem für Peek & Cloppenburg und Karstadt als Head of Design.
Neues Modeverständnis mitformen
Nun stellte die 27-Jährige im neuen Anbau des Bergbaumuseums, dem „Schwarzen Diamanten“ ihre Frühjahrs-Kollektion vor. Im Jahr der Kulturhauptstadt möchte Rebecca Schmitt mit ihren Entwürfen zeigen, dass das Ruhrgebiet auch Mode kann. Deshalb wählte die junge Kreative nicht nur das Bergbaumuseum für die Modenschau sondern auch die Zeche Zollverein als Location für das Foto-Shooting ihrer Kollektion aus.
Mit ihren Ideen möchte Rebecca Schmitt ein neues Modeverständnis mitformen. Ihr Anspruch ist das Kleidungstück für genauso anspruchsvolle Frauen mit Charakter zu entwerfen. „Die Frau von heute ist zeitlos klassisch, setzt aber auch auf moderne und aktuelle Akzente“, sagt sie. Schließlich solle die Mode Persönlichkeit und Schönheit jeder Frau unterstreichen und sie hervorheben statt sie zu verkleiden.
Ihr Traum: ein Showroom in Paris
Mit „Maria Resa" setzt die Mode-Designerin auf exklusive Alltagsmode: „Es ist etwas für Frauen jeglich Alters, die ein bisschen schicker sein wollen”, erklärt sie. Vier Stilrichtungen bestimmen ihre Modelinien. „Einer ist etwas exklusiver, mit vielen Schnallen und Falten”, hinzu kommen eine sommerliche Serie mit Crash-Stoff, eine Leinenserie und der Hosen-Reiter-Look.
Auch wenn ihr Projekt noch jung ist, ganz klare Ziele hat die junge Frau bereits vor Augen: In zehn Jahren möchte sie einen Showroom in Paris haben. Aber nicht nur. Einer in Bochum muss auch sein. Schließlich sieht sie sich selbst als Kind des Ruhrpotts. Und das will sie auch immer bleiben.
20:05
Sehr hübsche Kollektion, nur leider muss man dafür auchh den Körper haben *schluchz*