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Mit der RUB-App der Uni Bochum immer up to date

26.03.2013 | 09:00 Uhr
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RUB-App für unterwegs: die RUB-App auf dem Smartphone.Foto: Marion Nelle

Bochum.  Die RUB-App der Ruhr-Universität in Bochum schlug ein wie eine Bombe: Die schon 32.000-mal heruntergeladene App für Smartphones stellt nicht nur den Mensaplan für den Benutzer parat. Die App bietet auch integrierte Lernprogramme, eine interaktive Campuskarte und vieles mehr an.

„Wo um Himmels Willen ist der Geisteswissenschaften A Flachbau Ost, Ebene 03?“ - „Wie komme ich von NA-Nord nach NA-Süd, irgendwie ist da eine Bibliothek im Weg?!“ - „Und was gibt es überhaupt zu Essen?“ Früher, davon wissen Ehemalige ein traurig’ Lied zu singen, konnte man sich auf dem Campus der Ruhr-Universität trefflich verirren. Heute holt der moderne Student cool sein Smartphone heraus, orientiert sich per Kamera oder Karte nebst GPS-Daten und guckt bei der Gelegenheit auch gleich einmal, was die Nudeltheke so bereit hält.

Die RUB-App, die das möglich macht, ist ein „überwältigender Erfolg“, freut sich der Leiter der Stabsstelle eLearning der Ruhr-Universität. Inzwischen wurde sie unglaubliche 32.000 Mal heruntergeladen und steht in den einschlägigen qualitativen Bewertungsportalen zudem noch glänzend da.

Anderen Uni-Apps weit voraus

Zur Entwicklung und Einführung habe man sich bewusst entschieden, die App breit aufzustellen. Andere Hochschulen bieten grade einmal den Mensaplan an, das Ruhr-Uni- Produkt sei da weithin einzigartig. Stolz ist Hansen vor allem auf die integrierten Lernprogramme, mit denen man Studieninhalte nacharbeiten oder organisieren kann - nach den Essensinfos nimmt dieser Service den zweiten Platz ein.

RUB wird keine Elite-Uni

Immer wieder zum Semesterbeginn stiegen auch die Zugriffe auf die extra entwickelte interaktive Campuskarte stark an, berichtet Hansen, doch diese Zugriffe gingen nach der ersten Orientierung der Jungakademiker wieder herunter.

Alle Freiheiten bei den Tipps für Studierende

Der personelle Aufwand für die Betreuung und Aktualisierung der inzwischen recht prominenten elektronische Studienhilfe hält sich in Grenzen. „Das meiste waren nur Schnittstellenarbeiten, ein hoher Prozentsatz der Inhalte gehen automatisch in die App“. So wandern etwa Infos, die die Pressestelle auf der RUB-Webseite veröffentlicht, automatisch in die Telefone der Nutzer. Auch der Katalog der Bibliothek oder die Informationen des Akafö aktualisierten sich über feste Schnittstellen. Dagegen gebe es einen gezielt „subjektiven“ Bereich von Tipps für Studierende, den ein einzelner Student „redaktionell“ betreue. „Der hat da alle Freiheiten“, so Hansen.

Der Weg zum Smartphone

Die Entwicklung, die die RUB gemeinsam mit der Firma Blackboard International aus Amsterdam stemmt, die auch für zentrale eLearnig-Plattformen zuständig ist, hat schon eine Reihe von Preisen gewonnen. Teil der Zusammenarbeit ist auch die Verständigung auf Weiterentwicklung. Gebremst wird diese derzeit noch vom Sicherheitsgedanken. Noten, Anmeldungen etc. sind momentan noch nicht datensicher zu übertragen.

Tom Thelen

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