Marktplatz soll Treffpunkt für Gerther werden

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Gerthe..  Die Gerther Werbegemeinschaft InGe fackelt nicht lange. Seit sie beim Stadtteilwettbewerb den Zuschlag bekamen, sind die Protagonisten sehr rührig für ihr Projekt „Schöner leben und wohlfühlen im eigenen Stadtteil“.

Gerther sind ermuntert, mitzumachen, und zum ersten Treffen kamen zehn Leute ins Seniorenbüro Nord, das sich tatkräftig beteiligt. Die Runde einigte sich rasch darauf, den InGe-Trödelmarkt zum Treffpunkt des Stadtteils auszuweiten. Marion Kensy, Vorsitzende der Interessengemeinschaft; „Es wird Kaffee, Süßes und Würstchen geben, damit die Leute sich aufhalten, in Kontakt treten.“ Zwei junge Mädchen wollen zum ersten Trödel neuer Art am 28. März Waffeln backen. Die Standgebühr der Trödler soll in den finanziellen Eigenanteil zur Förderung durch den Wettbewerbssieg fließen.

Fest steht zudem, dass Kinder der Peter-Petersen-Schule die Bäume in der Fußgängerzone durch Street Art („Urban Knitting“) bunter machen wollen: Sie werden bestrickt; gut fünf Meter haben die Schüler schon zusammen. Die Werner-von-Siemens-Schule will mit ihrer Schach-AG künftig das von den Geschäftsleuten frisch gereinigte Schachfeld im Marktgarten nutzen. Die Schlüssel für die Figuren sind in der Gaststätte „Sport live“ hinterlegt. Zudem schwebt den InGe-Leuten ein Boule- oder Skattreff auf dem Markt vor.

Zudem fand die Idee, Gerthe bunter zu gestalten, allgemein Anklang; nach dem Erfolg, den die Geschäftsleute mit den „eigenmächtigen“ Bepflanzen der Blumenkübel erzielen konnten, sollen nun, so Kensy, „schäbig aussehende Baumscheiben ebenfalls bepflanzt werden. Vielleicht finden sich ja noch mehr Menschen aus Gerthe, die sich einer ungepflegten städtischen Grünfläche annehmen möchten“. Und schließlich sollen mit dem Wettbewerbsgeld Spielgeräte und Bänke in der Fußgängerzone installiert werden.