Magische Momente à la Gordini
11.07.2007 | 19:51 Uhr 2007-07-11T19:51:35+0200Klasse der Grundschule Rastenburger Straße übte Tricks mit Zauberprofi. Show mit schwebender Jungfrau und tanzendem Stab
Hofstede. Eine schwebende Jungfrau, ein tanzender Zauberstab in der Bierflasche und entknotete Seile: Bekannte und unbekannte Zaubertricks boten alle Schüler der Klasse 4b der Grundschule Rastenburger Straße, als sie zum Abschluss ihres Projekts mit einem "waschechten" Zauberer eine Aufführung machten.
Zu einem der Höhepunkte des Programms in der Aula geriet dabei der Entfesselungstrick - sich befreien aus einem zugeknoteten Sack - nach dem berühmten Zauberer Gordini. Richtig viel Action auf der Bühne gab es zudem beim Zerteilen der Körper im magischen Sägekasten. Zauberer Calvero, der nicht nur die Tricks mir den 25 Kids einübte, sondern auch durch die Darbietung führte, witzelte dazu: "Herzlichen Glückwunsch, liebe Eltern, zum nunmehr doppelten Glück." Demgegenüber gab es aber auch ruhigere Nummern, wo es mehr auf die Fingerfertigkeit der Schüler ankam. Beispielsweise das chinesische Papierreißwunder, bei dem aus Papier verschiedene Ketten entstanden.
Die Mädchen und Jungen feierten mit dem Projekt gleich doppelt Abschied: vom Schuljahr und von ihrer Grundschule. Klassenlehrerin Marita Töpperwein erklärte bei der Begrüßung der gut 100 Kinder, Eltern und Großeltern: "Zum Abschied von eurer Klasse wollte ich etwas ganz Besonderes machen."
Da traf es sich gut, dass sie durch Zufall auf den Profizauberer Calvero stieß. Dieser übte in acht Stunden mit den Kindern die Nummern ein. Calvero: "Zuerst haben wir unsere Requisiten selbst gebaut. Das gehört dazu, um ein richtiger Magier zu werden." Dann hieß es aber nicht sofort wie zu Beginn der Show: "Simsalabim, das ist mein Zauberwort. Und alles, was ich mache, gelingt sofort. . ." Stattdessen war Üben, Üben und nochmals Üben angesagt, damit die Tricks auch funktionierten. Spaß gemacht hat die Sache den Kindern trotzdem.
Die Besucher waren am Ende begeistert von den Kunststücken ihrer Kinder. Diese werden wohl, gemäß dem Wunsch von Marita Töpperwein, für alle beteiligten Schüler unvergesslich bleiben. Magisch eben.

0mitdiskutieren