LWL-Klinik feierte Jubiläum

Mit einem Jubiläumssymposium feierte die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums Bochum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) am vergangenen Samstag ihr 30-jähriges Bestehen als universitäre Einrichtung.

1983 war das damalige Westfälische Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie in Trägerschaft des LWL in der ehemaligen 1906 gegründeten Westfälischen Landesfrauenklinik an der Alexandrinenstraße eröffnet worden. Zwei Jahre später schon wurde das Krankenhaus offiziell Forschungs- und Lehrbetrieb der Ruhr-Universität und ist seither Universitätsklinikum – bis 2003 unter ärztlicher Leitung von Prof. Theo Payk. 2005 übernahm Prof. Georg Juckel die ärztliche Leitung. „Auf dem Fundament der ersten beiden Jahrzehnte konnte in den vergangenen Jahren eine moderne Universitätsklinik für unser Fach geschaffen werden“, so Prof. Juckel, der gemeinsam mit LWL-Krankenhausdezernent Dr. Meinolf Noeker die Gäste begrüßte. „Hinsichtlich Forschung und Lehre liegt unsere Klinik an der Bochumer Fakultät mit ganz vorne.“

Prof. Spitzer hielt Festvortrag

Mit einem Festvortrag würdigte Prof. Manfred Spitzer aus Ulm, nun den runden Geburtstag der Universitätsklinik für Psychiatrie. Seine besondere Herangehensweise, die klinisch-psychopathologische Wirklichkeit der Psychiatrie mit den modernen neurowissenschaftlichen Methoden und Erkenntnissen zu verbinden, ist vielbeachtet.

Mit einem Rückblick, aktuellen Forschungserkenntnissen und Zukunftsperspektiven rundeten frühere wie heutige Mitarbeiter des Klinikums das übrige Vortragsprogramm zum Jubiläum ab.