Loveparade hat einen Chef-Organisator
20.11.2008 | 14:48 Uhr 2008-11-20T14:48:00+0100
Dezernent Paul Aschenbrenner wird sich um die Massenveranstaltung kümmern.
Der Wirtschaftsförderungs-Dezernent hat – buchstäblich – eine Parade-Rolle übernommen: Paul Aschenbrenner wird sich bei der Stadt Bochum um die Organisation der Loveparade kümmern.
Geeignete Strecke
Ab sofort wird sich der 60-Jährige mit Fragen wie „Welches ist eine geeignete Strecke?”, „Wo kann die Abschlusskundgebung stattfinden?”, „Wie wird der Hauptbahnhof die Besuchermassen verkraften?” beschäftigen. „Dazu haben wir schon mehrere Gespräche mit dem Veranstalter geführt”, sagt Paul Aschenbrenner. Veranstalter der Loveparade ist die Berliner Gesellschaft Lopavent.
Universitäts- oder Alleestraße
Termin und Streckenverlauf sollen im Februar bekannt gegeben werden. „Bis jetzt gibt es noch keine Strecke, von der wir sagen, die ist gesetzt”, sagt der Dezernent. Favoriten in verschiedenen Internet-Foren und auch bei Szene-Kennern scheinen die Universitätsstraße oder die Alleestraße zu sein. Welcher Platz für eine Abschlusskundgebung der Mega-Veranstaltung geeignet wäre, steht ebenfalls noch in den Sternen. Das Opel-Gelände? Aber, so heißt es bei Opel, es habe bislang keine Anfrage gegeben.
Kritikpunkt Hauptbahnhof
Immer wieder wird der Bochumer Hauptbahnhof als Kritikpunkt angesprochen. Zur Erinnerung: Die Loveparade in Dortmund wurde nach offiziellen Angaben von mehr als einer Million Ravern besucht. „Die Belastbarkeit des Bahnhofs spielt eine große Rolle, solche Massen müssen bewältigt werden”, sagt Aschenbrenner. Und bei Lopavent in Berlin heißt es: „Bochum hat wirklich einen kleinen Bahnhof.” Gespräche mit der Bahn und dem VRR stehen noch aus. Ebenso wie Gespräche mit der Polizei.
Thema im Rat
Auch einige Formalien müssen eingehalten werden: So wird die Loveparade noch Thema im Haupt- und Finanzausschuss bzw. im Rat sein. „Die Zustimmung des Rates ist eine Formalität”, sagt Loveparade-Sprecher Björn Köllen. Er ist guter Dinge, sagt beispielsweise: „Je länger wir im Ruhrgebiet schon arbeiten, desto eingespielter wird das. Wir sind recht entspannt, was Bochum betrifft.” In diesem Jahr hatte die Parade für elektronische Musik in Dortmund stattgefunden, im vergangenen Jahr in Essen. Derzeit wird auch über den Termin 2009 spekuliert – der dürfte traditionell an einem Samstag im Juli oder August sein.
Mehr zum Thema: Kommentar

14:50
Hauptsache trinkfest!
08:35
.....und Jopi Heesters führt die Parade an.....