Logopädie soll akademisiert werden

Die Hochschule für Gesundheit (HSG) will sich gerne noch breiter aufstellen. Auf Einladung von Prof. Dr. Kerstin Bilda, Leiterin des Studienbereichs Logopädie, kamen zwei Mitglieder des Bundesvorstandes des Deutschen Bundesverbands für Logopädie (DBL), Dietlinde Schrey-Dern (Präsidentin) und Silke Winkler (Beisitz Bildung), zur Hochschule. Im Fokus des Besuches standen die Aktivitäten beider Seiten im Bereich der Akademisierung der Logopädie. Unter anderem wurden Positionen zu verschiedenen Modellen der hochschulischen Ausbildung diskutiert. Bilda: „Es wurde deutlich, dass der Studienbereich Logopädie an der HSG als einziger primärqualifizierender Studiengang in Deutschland mit integrierter Lehr- und Forschungsambulanz im Vergleich zu anderen logopädischen Ausbildungsmodellen eine besondere Rolle einnimmt.“ Bilda stellte den DBL-Vertreterinnen den weiterbildenden Masterstudiengang ‚Evidenzbasierte Logopädie‘ vor, der an der HSG als Teilprojekt im vom Bundesforschungsministerium geförderten Verbundprojekt ‚Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften‘ konzipiert und entwickelt werden soll.